Dienstag, September 12, 2017

Vintage Junghans Max Bill (Video)

In dieser Folge von Watch Stories entführen wir euch in die atemberaubende Welt von Max Bill. Der Schweizer Künstler, der sich selbst gegen neudeutsche Anglizismen wie „Designer“ erfolglos zur Wehr setzte, entwarf zu Beginn der 60er Jahre eine legendäre Uhrenkollektion, die heute aufgrund ihres wegweisenden Designs und ihrer relativen Seltenheit bei Sammlern sehr begehrt sind.

Bei der hier vorgestellten Uhr handelt es sich um eine Vintage Junghans Max Bill aus dem Jahr 1962 in der Handaufzugs-Variante mit vergoldetem Gehäuse. So wie das Reissued-Modell misst die Uhr 34 Millimeter und ist damit der Unisex-Kategorie zuzuordnen.

Die Junghans Max Bill Kollektion wurde ursprünglich Anfang der 60er Jahre (ca. 1961/62 – 1963) produziert und erst im Jahr 1997 neu aufgelegt. Ursprünglich jeweils mit Handaufzug und als Automatik angeboten, findet sich im heutigen Max-Bill-Programm zusätzlich eine Quarz-betriebene Variante.Während das Handaufzugsmodell nach wie vor einen Durchmesser von 34 Millimetern aufweist, ist das Gehäuse des Selbstaufziehers von 36 mm auf 38 mm gewachsen. Neben einfachen Dreizeigeruhren findet sich unter dem Namen Max Bill Chronoscope nun außerdem ein Chronograph (40 mm) im Sortiment.

Sämtliche Varianten werden in Varianten aus Edelstahl und mit Goldhaube sowie jeweils mit arabischen Ziffern als auch mit Stabindizes und mit verschiedenen Armbändern (Edelstahl Milanaise und Kalbsleder) angeboten. Vor allem die Damenvariante erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist seit diesem Jahr in zusätzlichen Farben – darunter Hellblau und ganz in Weiß – erhältlich.„In zwei einfachen Worten: Accessible Luxury“

xus geprägt und sich innerhalb von weniger als drei Jahrzehnten zu einem der größten Schweizer Uhrenhersteller entwickelt. Zu Wort kommen Peter Stas, Gründer und CEO der Marke, und Pim Koeslag, Master Watchmaker bei Frederique Constant.

Vorgestellt werden die Vision hinter der Marke sowie die einzelnen Produktionsschritte bei der Fertigung. Mit der Herstellung von zeitlosen Designs zum attraktiven Preis möchte man seit der Firmengründung im Jahr 1988 mechanische Uhren auch für junge Leute erschwinglich machen. Bekannt sind neben der Slim-Line-Kollektion vor allem die Heartbeat-Modelle, die mit der auf dem Zifferblatt sichtbar schwingenden Unruh ein atemberaubendes Statement setzen. Von einfacheren Handaufzugswerken bis hin zu komplizierten Mechanismen werden sämtliche Uhren per Hand in den eigenen vier Wänden assembliert.

Im Inneren dieser atemberaubenden Frederique Constant Slim Line Moonphase tickt mit dem Kaliber FC-705 ein von Frederique Constant selbst entwickeltes Uhrwerk, bei dem sich sämtliche Funktionen über die Zwiebelkrone einstellen lassen. Neben der Mondphase und der Uhrzeit betrifft dies auch die Datumsanzeige, die am dezentralen, die Mondphasenanzeige umkreisenden Zeiger abgelesen wird.

Bei der Worldtimer-Kollektion handelt es sich um eine Weltzeituhr mit Manufaktur-Kaliber, die ohne drehbare Lünette und zweite Krone auskommt. So wird der klassische und elegante Look von Frédérique Constant auch für die Worldtimer-Serie bewahrt. Diese Worldtimer hat einen Gehäusedurchmesser von 42 Millimetern und besticht mit einer atemberaubenden Optik, die nicht nur vom Weltzeituhren-typischen Design, sondern auch vom tiefen Blau des Zifferblattes getragen wird.

Egal, ob man sich selbst eine Freude bereiten möchte oder einer nahestehenden Person – Armbanduhren sind nicht zuletzt aufgrund ihres Symbolcharakters ein Weihnachtsgeschenk mit großer Wirkung. Montredo präsentiert zwölf Modelle als Geschenkvorschläge für das schönste aller Feste. Sämtliche Modelle verfügen über batterielose, mechanische Werke, wobei – mit wenigen Ausnahmen – der Fokus bei Modellen im zugänglichen Preissegment liegt. Aufgrund ihrer zeitlosen Technik und ihrer hochwertigen Beschaffenheit handelt es sich dabei um Geschenke von dauerhaftem Wert, die zeigen, dass hochwertige Zeitmesser zwar nicht ganz billig sind, aber dennoch nicht unbedingt gleich ein Vermögen kosten müssen.

1. Hamilton Khaki Feld Chronograph

In der Khaki-Kollektion der Uhrenmarke Hamilton dominieren sportliche Pilotenuhren und Chronographen im Heritage-Look. Mit dieser Hamilton Khaki Field bietet man einen Chronographen mit Automatik-Aufzug und Datums- sowie Wochentagsanzeige zu einem Preis von knapp 1.000,- EUR an. Neben der hier vorgestellten Variante mit schwarzem Zifferblatt wird der Khaki Field Chronograph auch mit hellem Zifferblatt angeboten. Auch wenn ein Durchmesser von 42 Millimetern alles andere als übergroß ist, könnten für Personen mit besonders schmalen Handgelenken eines der kleineren Modelle der Khaki-Kollektion mit 38 oder 40 Millimetern eine interessante Alternative sein.

2. Junghans Max Bill Automatik

Die ursprünglich Anfang der 60er Jahre vom Schweizer Künstler Max Bill entworfene Kollektion besticht mit klarem Design und einer auf den Punkt gebrachten Ästhetik. Die hier abgebildete Automatik-Version hat zwar einen für heutige Verhältnisse relativ geringen Gehäusedurchmesser von 38, wirkt jedoch aufgrund des dünnen Gehäuserands und im Verhältnis zum Gehäuse großen Zifferblattes eher wie eine Uhr mit 39 – 40 Millimetern. Nicht zuletzt auch aufgrund des eleganten Designs, kann die Uhr deshalb von Personen mit den unterschiedlichsten Handgelenksmaßen getragen werden. Alternativ wird das Modell als Quarzuhr und in einer kleineren Variante (34 mm) mit Handaufzug angeboten.

3. Tudor Grantour

Mit dem Markennamen Tudor bietet Rolex hochwertige Sportuhren zum moderaten Preis an. Bei der Grantour handelt es sich um ein modernes Modell, das mit seinem Gehäusedurchmesser von 42 Millimetern der Durchschnittsgröße neuzeitlicher sportlicher Herrenmodelle entspricht. Die Tudor Grantour ist neben der hier gezeigten Version mit Zifferblatt auch in Schwarz sowie als Flyback-Chronograph erhältlich.

4. Longines Conquest Heritage

Longines bietet mechanische Armbanduhren mit einem bemerkenswerten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einem Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern ist sie für Träger unterschiedlicher Handgelenksgrößen bestens geeignet. Die ganz im Stile früherer Conquest-Modelle aus den 40er Jahren gehaltene Uhr ist alternativ auch in einer Variante mit hellem Zifferblatt erhältlich.

5. Oris Artelier Kleine Sekunde Pointer Day

So wie Hamilton und Junghans gilt auch Oris als Hersteller von hervorragenden Uhren zum attraktiven Preis. Die hier vorgestellte Oris Artelier verfügt über eine Wochentagsanzeige, die nicht mit einer Drehscheibe, sondern mithilfe eines Zeigers angezeigt wird. Dies macht die Uhr zu einem außergewöhnlichen Zeitmesser, der sich aber dennoch stets dem Träger unterordnet. Mit einem Gehäusedurchmesser von 44 Millimetern passt die Uhr am besten zu Trägern mit mittleren bis breiten Handgelenken.

6. Rolex Datejust

Als erste Armbanduhr mit automatischem Datumswechsel ging die Rolex Datejust in die Geschichte ein. Im Inneren tickt mit dem Rolex 3135 das mit seinen fast unzerstörbaren und ganggenauen Eigenschaften vielleicht meistgeschätzte Automatikwerk der Welt. Neben der hier abgebildeten Stahl-Version mit Stabindizes, geriffelter Lünette und dunkelblauem Zifferblatt wird die Datejust auch mit glatter Lünette und in den unterschiedlichsten Zifferblatt-, Gehäuse- und Armbandvarianten angeboten. Bei speziellen Wünschen sollte man sich jedoch in jedem Fall auf längere Wartezeiten von mehreren Wochen und gar Monaten einstellen.

7. Omega Seamaster Aqua Terra Co-Axial-Master

Die Omega Seamaster Aqua Terra ist so etwas wie die sichere Wahl, wenn es um die Frage nach der passenden Armbanduhr geht. Mit ihrer dezenten Optik verinnerlicht sie wie kaum ein anderes Modell eine Mischung aus anmutender Eleganz und Robustheit. Für die Aqua Terra werden ausschließlich die hochwertigsten Materialien und Komponenten verwendet. Die hier abgebildete neue Generation der Aqua Terra mit der Zusatzbezeichnung Master Co-Axial zeigt sich von Magnetfeldern von bis zu 15.000 Gauss unbeeindruckt und hat eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden. Die Seamaster Aqua Terra ist neben der hier vorgestellten Version mit einem Durchmesser von 38,5 auch in Varianten mit 41,5 mm und 43 mm erhältlich.

8. TAG Heuer Carrera Twin-Time Automatik

Ursprünglich wurde die nach der legendären Rallye Carrera Panamericana benannte Uhrenikone als robuster Zeitmesser mit Stoppfunktion für den Rennsport entwickelt. Seit einigen Jahren finden sich neben Chronographen aber auch zahlreiche elegantere Dreizeigeruhren im Programm. Diese Carrera Twin-Time ermöglicht die Anzeige einer zweiten Zeitzone, die am 24-Stundenzeiger abgelesen werden kann. Mit einem Gehäusedurchmesser von 39 Millimetern drängt sich diese Uhr niemals auf und ist die ideale Wahl für Personen mit schmalen bis mittleren Handgelenksproportionen.

9. Tudor Black Bay

Mit dem Markennamen Tudor bietet Rolex hochwertige Sportuhren zum moderaten Preis an. Bei diesem schicken Exemplar handelt es sich um die Tudor Heritage Black Bay, die in ihrem Design an die legendäre Submariner von Rolex erinnert. Ein besonderes Goodie ist das zweite mitgelieferte Armband aus Textil, das der Uhr eine noch sportlichere Note verleiht. Mit einem Gehäusedurchmesser von 41 Millimetern ist die Black Bay für schmalere wie breitere Handgelenke bestens geeignet. Neben der hier gezeigten Variante in Burgunderrot ist die Uhr außerdem mit dunkelblauer und seit kurzem auch mit schwarzer Lünette erhältlich. Zudem wird die Black Bay optional auch mit einem Metallarmband (statt dem hier abgebildeten braunen Kalbslederarmband) angeboten.

10. Heritage 40 Chronograph Longines

Mit der Referenz L27494724 findet sich eine weitere Longines in Retro-Optik in dieser Auflistung. Dieser zeitlose Chronograph von der ältesten und zugleich einer der bekanntesten Schweizer Uhrenmarken hat einen Durchmesser von 40 Millimeter und wird an einem mittelbraunen Krokodillederband mit heller Naht geliefert.

11. Maurice Lacroix Les Classiques Guilloche

Die Les Classiques Kollektion von Maurice Lacroix besteht aus Uhren im klassischen Look, die keiner Modeerscheinung unterliegen. Diese Variante aus Edelstahl und silbernem Zifferblatt verfügt über goldfarbene Zifferblattdetails – wie etwa die Indizes, die Zeiger und die Einfassung es Datumsfensters. Da das Zifferblatt nur teilweise guillochiert ist, entsteht ein bitonaler Effekt. Mit einem Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern ist die Uhr für alle Handgelenkstypen geeignet. Die Uhr ist bei Montredo bereits unter 1.000,- EUR erhältlich.

12. Jaeger-LeCoultre Reverso Grande Kalender

Die Reverso von Jaeger-LeCoultre ist eine der berühmtesten Uhrenmodelle und eine absolute Ikone. Mit ihrem drehbaren Gehäuse ursprünglich als Schutzvorrichtung für das Polospiel entwickelt, steht sie für zeitlose Eleganz im Stile des Art Déco. Diese Reverso ist mit einem Vollkalender ausgestattet und zeigt nicht nur das Datum, sondern auch den Wochentag, den Monat und die aktuelle Mondphase an. Zwar trägt diese Reverso den Namen Grande, mit ihren Abmessungen von 48,5 x 29,5 mm ist die Reverso allerdings nicht übermäßig groß, zumal die längsseitige Angabe – anders als bei runden Uhren – über die Bandanstöße gemessen wird. Personen, die kleine Uhren bevorzugen, sei dennoch die Reverso in der Standardgröße von 38,8 x 23,5 mm ans Herz gelegt. Anders als die bisher vorgestellten Uhren verfügt die Uhr nicht über ein Automatikwerk, sondern über ein Handaufzugswerk, das im regelmäßigen Abstand mithilfe der Krone manuell aufgezogen wird.

Bitte sehen uhr replica oder Rolex GMT
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Vulcain (Video)

Truman, Eisenhower, Nixon und Johnson trugen sie und seit 2010 ist auch Barack Obama stolzer Besitzer eines Exemplars: Die Geschichte Vulcains ist eng verbunden mit jener der ersten Wecker-Armbanduhr Cricket, Uhrenmodell der Wahl zahlreicher US-Präsidenten. Inzwischen ist es fast sieben Jahrzehnte her, als die Vulcain Cricket als erster Armbanduhrenwecker der Geschichte medienwirksam vorgestellt wurde. Der Name ist dem zirpenden Rasselgeräusch geschuldet und man sagt, dass der ein oder andere Uhrenliebhaber in den späten 40ern und frühen 50ern im Tausch gegen eine Cricket sogar die ein oder andere Patek Philippe oder Vacheron Constantin hergab. Auch heute noch bildet der Armbanduhrenwecker das Zentrum des Vulcain-Programms. Von der sportlichen Nautical bis hin zur eleganten 50s Presidents’ Watch ist man dabei überaus breit aufgestellt. Was die Uhren eint? Alle sind inhouse entwickelt, und beherbergen einen der großen Kaliber-Klassiker der Uhrenwelt. Doch der Schaffensgeist Vulcains lässt sich bei weitem nicht auf das Cricket-Kaliber reduzieren: Im Sortiment finden sich außerdem vor allem elegante Dreizeigeruhren sowie Chronographen, die häufig nicht zu übersehende Heritage-Referenzen aufweisen, die der reichen Geschichte Vulcains huldigen.

Bis heute ist Vulcain eine der absoluten Lieblingsmarken jener Uhrenconnaisseure, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind: Denn auch wenn sich der Markenname – anders als etwa Omega oder Rolex – der Kenntnis von so manchem Uhrenlaien entzieht, so sehr löst er beim fachkundigen Publikum wahre Begeisterungstürme aus.

Der hier gezeigte Monopusher-Chronograph wurde in den 30er Jahren von Trainern von Real Madrid verwendet. Damit wurden einzelne Sequenzen beim Training gestoppt, um so gezielter Trainings gestalten zu können. Neben der Chronographen-Funktion verfügt die Uhr auch über eine Pulsometer-Skala. Mit der Vulcain 50s Presidents’ Chronograph Heritage Steel hat das Modell eine würdige Heritage-Referenz erhalten.

Die Vintage Nautical Cricket (0:44) und das optisch fast idente Reissued Modell (0:48) zeigen eindrucksvoll, dass die Designs der großen Uhrenklassiker immer aktuell sind.

Diese 50s Presidents’ Watch verfügt über ein Gehäuse aus Massivgold und ein dunkelgraues Zifferblatt. Angetrieben wird die Uhr – anders als die meisten Cricket-Varianten – mit einem Automatikwerk.

Im Jahr 2013 wurde die atemberaubende Nautical 70s vorgestellt, die mit dem berühmten Cricket-Weckerkaliber ausgestattet ist und optisch ganz an die 70er Jahre erinnert. Die Uhr ist neben der hier gezeigten Variante mit Zifferblattindikationen im orangefarbenen Verlauf auch in einer blauen Variante verfügbar.

Die Zifferblattfarbe dieser 50 Presidents’ Watch ist angenehm weich und sorgt für einen an die Cricket-Klassiker vergangener Tage erinnernde Vintage-Note. Die Uhr hat einen Gehäusedurchmesser von 42 Millimetern.

Diese auf nicht mehr als Stück limitierte Edition zu Ehren des deutschen Schauspielers Heiner Lauterbach verfügt über ein Perlmutterzifferblatt. Anders als die meisten anderen Modelle mit Cricket-Werk trägt diese Variante nicht den Cricket-Schriftzug auf dem Zifferblatt, zeigt sich aber aufgrund des zweiten, bei 2 Uhr positionierten Drückers als solche erkennbar.

Diese Reduced-Variante der 50s Presidents’ Watch mit Cricket-Werk hat ein im Vergleich zur Standardvariante um 3 Millimeter kleineres Gehäuse. Damit eignet sich das Modell insbesondere für Vintage-Fans und für Personen mit schmaleren Handgelenken.

Auch wenn Armbanduhren in vergleichsweise geringem Maße Modeerscheinungen unterliegen, gibt es dennoch einige Trends, die saisonal oder annual wechseln. Noch bevor die großen Uhrenmessen SIHH und Basel-World als Stimmungsbarometer die Stilrichtungen für das Jahr vorgeben, zeigen wir euch hier die wichtigsten 10 Trends für das Uhrenjahr 2016. Unsere Top 10 Uhren-Trends für 2017 findest du hier.

1. Downsizing

Was bereits vor ein bis zwei Jahren begann, setzt sich auch dieses Jahr fort: Herrenuhren werden wieder etwas kleiner. Nach Jahrzehnten des Diameteranstiegs sind nun wieder kleinere Gehäusegrößen angesagt, sodass sich sportlichere Uhren in nächster Zeit auf eine Größe von um die 39 bis 42 Millimeter einpendeln und elegante Uhren wie die hier abgebildetet Junghans Max Bill Automatik (38 Millimeter) auch gut und gerne darunter liegen können.

2. Klassische Uhren

Die mechanische Uhr hat sich längst von ihrer eigenen lauthalsen Emanzipation losgesagt, die mit dem Ende der Quarzkrise entstanden war. Im Jahr 2016 sind Uhren deshalb vor allem klassisch und schlicht. Mehr als in vergangenen Jahren ordnet sie sich jederzeit dem Outfit des Trägers unter und wertet das Outfit des Trägers punktuell und komplementär zur restlichen Kleidung auf.

3. Handaufzugs-Uhren mit langer Gangreserve

Marken wie IWC und Panerai haben es vorgemacht und auch andere Marken setzen verstärkt auf manuell aufziehbare Zeitmesser mit (über-)langen Gangreserven. Möglich gemacht wird die prolongierte Antriebskraft meist durch zusätzliche Federhäuser, die die manuell zugeführte Energie für einen längeren Zeitraum speichern können.

4. Gehen Weinlese

Zwar irgendwie schon ein alter Hase unter den Uhrentrends, aber retroinspirierte Uhren bleiben auch im Jahr 2016 beliebt. Häufig tritt die Vintage-Note im Design nun aber deutlich subtiler in Erscheinung als in den vergangenen Jahren. Statt offensichtlichen Heritage-Referenzen – etwa geschwungene Schriftzügen in Sepia-Tönen und bräunliche Leuchtmassen im Aged-Radium-Look - sind es im Jahr 2016 zumeist allgemeine Vintage-Attribute wie feine Linien und Konturen sowie der bewusste Verzicht auf auffällige Design-Elemente.

5. Zusatzzifferblätter bei Nicht-Chronographen

Auch im Trend liegen elegante Armbanduhren mit einem oder zwei Sub-Dials, die andere Funktionen als jene der Stoppzeitmessung erfüllen. Egal ob dezentral geführte Sekundenzeiger, Gangreserve-Anzeigen oder etwa Datumszeiger – kleine Hilfszifferblätter liegen vor allem bei eleganteren Uhren im Trend und sorgen damit neben dem funktionellen Aspekt für einen kleinen Twist bei ansonsten reduzierten Uhren-Designs.

6. Edelstahl und Weißgold

Nach Jahren voller Experimente mit den unterschiedlichsten Gehäusematerialien wird nun wieder auf die Vorzüge der Klassiker unter den Gehäusematerialien gesetzt – allen voran Edelstahl. Der große Vorteil liegt wohl in der Langlebigkeit und einfachen Polierbarkeit des Materials, weshalb gerade Vintage-Uhren aus Edelstahl heute noch so häufig in hervorragendem Zustand sind. Neben Stahl steigt gleichzeitig auch die Nachfrage nach Uhren aus Weißgold, welches ein wenig den Roségold-Trend der letzten Jahre abzulösen scheint.

7. Customizing mit passendem Lederarmband

Der Uhren-Liebhaber begnügt sich schon länger nicht mit einer einzigen Armbanduhr, sondern verfügt über ein Sortiment von mehreren Zeitmessern, die er jeweils an das Outfit anpassen kann. Besonders gern tut er dies dieser Tage mit unterschiedlichen Lederarmband-Arten, die je nach Farbe und Stil mit dem Rest der Garderobe abgestimmt werden.

8. Die Wiederentdeckung des kalten Farbenspektrums

Es gibt dieser Tage so einige Modelle, die mit tiefblauen Zifferblättern angeboten werden. Dunkelblaue Modellvarianten der Vulcain Cricket, der Frederique Constant Ultra Thin sowie der Portofino- und Portugieser-Kollektion von IWC sind nur einige Beispiele dafür, dass die kälteste aller Farben im Trend liegt.

9. Duale Farbenspiele

Zweifarbige Kombinationen liegen dieser Tage absolut im Trend. Dies betrifft sowohl die inzwischen schon als ausgestorben geglaubten Bicolor-Gehäuse aus Gold- und Edelstahl (vor allem in Verbindung mit eleganten Lederarmbändern), als auch zweifarbige Dual-Tone-Zifferblätter.

10. Get connected

Auch als ausgewiesene Liebhaber von mechanischen Uhren kommen wir nicht um das Smartwatch-Thema herum. Mit den Launches der TAG Heuer Connected und der Horological Smartwatch von Frederique Constant und Alpina hat die Apple Smartwatch auch von etablierten Luxusuhrenherstellern Konkurrenz bekommen. Ob sich aus dem Trend auch nachhaltig ein Marktsegment erschließt, wird sich erst in den kommenden Monaten und Jahren zeigen.

Bitte sehen uhren fake oder Rolex Explorer
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Swiss Alp-Uhr von H. Moser & Cie. Aktie

Mit der neuen, auf lediglich 50 Stück limitierten Swiss Alp Watch hat der Schweizer Traditionshersteller H. Moser & Cie. einen Gegenentwurf zur Apple Smartwatch gelandet – und zwar im unerwarteten Sinne. Die Uhr ähnelt rein äußerlich zwar dem Apple-Produkt, anders als diese oder etwa die TAG Heuer Connected funktioniert sie jedoch zu 100% mechanisch. Mit im Gepäck sind zwar kaum mechanische Zusatzfunktionen, dafür führt man mit dem Purismus einer mechanischen Dreizeigeruhr den elektromagnetischen Smartphone-Trend ad absurdum – ein Seitenhieb gegen die Könige der medienwirksamen Inszenierung.

Apple Designanleihe mit analoger Zeitanzeige

Anders als bei der Apple-Uhr wird die Uhrzeit der Swiss Alp Watch nicht digital, sondern mithilfe von analogen Zeigern angezeigt und ist damit wohl als mechanische Antwort auf die Premium-Variante der Apple Smartwatch gedacht. Beide verfügen über ein 18-Karat-Gehäuse und schenken sich auch preislich nicht allzu viel – zumindest weniger als man vermuten würde. Während die teuerste Apple-Uhr mit EUR 18.000,- gelistet ist, kostet die Swiss Alp Watch EUR 23.190,-. Äußerlich sind die Apple-Watch-Anleihen unverkennbar: Das Gehäuse-Design entspricht fast eins zu eins dem Apple-Entwurf, jedoch ist die Uhr in ihren Abmessungen (44 mal 38 mm) um 2 Millimeter länger und breiter als die größere der beiden Apple-Watch-Varianten. Das atemberaubende, in grauen Farbtönen verlaufende Fumé-Zifferblatt ist Markenzeichen von H. Moser & Cie. Gleichzeitig bringt das nach innen hin heller werdende Finish eine Nostalgie auf den Punkt, die sich als zeitlose Antwort auf ein modernes Lifestyle-Produkt versteht. Wem die Marke H. Moser & Cie. weniger geläufig ist, den erinnert dieser spezielle Farbverlauf möglicherweise an die 60er Jahre Spezimatic der Glashütter Uhrenbetriebe, heute Glashütte Original, und der aktuellen Sixties-Iconic-Kollektion des deutschen Premium-Herstellers.

Anti-Funktionalismus als Statement

Natürlich verfügt die Swiss Alp Watch nicht über all die Zusatzfunktionen einer Apple-Uhr. Die Schritte muss man immer noch selber zählen. Um den Ruhepuls zu messen, muss man immer noch selbst die Hand auf die Halsschlagader legen (und kann dabei eine zusätzliche mechanische Uhr mit Pulsometer-Skala zur Hilfe nehmen). Immerhin, eine Zusatzfunktion gibt es doch: Mit einer Gangreserve verfügt auch die Swiss Alp Watch über eine Anzeige der verbleibenden Laufzeit innerhalb eines Ladezyklus – auch wenn die Energie an dessen Ende nicht elektromagnetisch, sondern manuell zugeführt wird. Man braucht natürlich nicht ernsthaft Vergleiche hinsichtlich des Funktionalismus bemühen. Die Swiss Alp Watch überzeugt mit dem Purismus einer auf die Zeitanzeige beschränkten, handgefertigten Uhr. Während nur schwer zu erahnen ist, was mit den meisten der verkauften Apple Watches passiert, sobald die verwendete Technik nicht mehr State of the Art ist, wird die Schweizer Interpretation einer High-End-Armbanduhr Generationen überdauern.

Bloßer Marketing-Coup oder Konkurrenz für Apple?

So aufsehenerregend die Veröffentlichung der Swiss Alp Watch auch ist, ist sie doch gleichzeitig mehr als ein bloßer Marketing-Gag. Man gibt damit unmissverständlich zu verstehen, dass man als unabhängiger Uhrenhersteller keinerlei Smartphone-Zugeständnisse plant und spricht damit sicherlich auch im Namen anderer kleiner Uhrenmanufakturen. Gleichzeitig kann die Uhr aus der Sicht von allen, denen das Apple-Design gefällt, eine echte Alternative zur Gold-Variante der Apple Watch sein. Im Vergleich zu dieser bietet H. Moser & Cie. mit der vollständig inhouse gefertigten Swiss Alp Watch aus unserer Sicht eindeutig mehr fürs Geld. Gut möglich auch, dass es sich beim teureren Quasi-Replikat letztendlich um die Uhr mit der positiveren Wertentwicklung handelt.

Wenn es um fliegende Sanduhren und lange Wiesen geht, dann ist der Uhrenhersteller Longines im Spiel. Doch nicht alle Mythen, die sich um die Schweizer Traditionsmarke aus dem Swatch-Imperium ranken, werden der tatsächlichen Faktenlage gerecht. Hier sind sie: unsere Top 6 Irrglauben in Zusammenhang mit Longines.

Mythos 1: Longines ist der älteste heute noch produzierende Uhrenhersteller der Welt.

Longines wurde bereits im Jahr 1893 als Marke registriert und damit als geistiges Eigentum geschützt. Damit ist Longines die älteste eingetragene Uhrenmarke der Welt. Der nachweislich älteste Uhrenhersteller ist man damit jedoch nicht: Blancpain wurde im Jahr 1735 gegründet, jedoch wurde die Produktion zeitweilig eingestellt, ehe auf Initiative von Jean-Claude Biver die Produktion wieder aufgenommen wurde. Der älteste bis heute ohne nennenswerte Unterbrechung produzierende Uhrenhersteller ist im Übrigen Vacheron Constantin, dessen Uhrenproduktion im Jahr 1755 aufgenommen wurde.

Mythos 2: Charles Lindbergh trug eine Longines Stundenwinkeluhr bei seinem Flug über den Atlantik.

Nicht zuletzt, da im Jahr 1987 zum 60-jährigen Jubiläum des Atlantikfluges von Charles Lindbergh eine eigene Sonderedition der Stundenwinkeluhr aufgelegt wurde, wird das Modell häufig mit dem berühmtesten aller einmotorigen Soloflüge in Verbindung gebracht. Tatsächlich wurde die Toolwatch zur vereinfachten Ortsbestimmung jedoch erst im Jahr 1932 – und damit fünf Jahre nach dem historischen Flug über den großen Teich – vorgestellt. In Kooperation zwischen Lindbergh und Longines entwickelt, erleichterte sie daraufhin die Längengradbestimmung bei Langstreckenflügen.

Mythos 3: Omega war der bisher einzige Zeitmesser bei Neuzeit-Olympia.

Omega war bisher nicht der einzige Zeitmesser bei Olympia. Nicht zuletzt aufgrund seines Renommees als Hersteller hochwertiger Präzisionszeitmesser wurde auch schon Longines mit der offiziellen Zeitnehmung betraut. So war man bereits bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahr 1896 mit von der Partie und auch 1940 sollte man man über Sieg und Niederlage entscheiden, ehe die Spiele aufgrund der geopolitischen Situation letztlich nicht stattfinden konnten. Weitere olympische Ehren folgten dennoch: Das nächste Mal im Jahr 1952 und anschließend gemeinsam mit anderen Uhrenmarken in den Jahren 1968 (Omega) und 1972 (Junghans) teilte man sich die Rechte als offizieller Ausstatter. Damals nicht unüblich, ist dies heute aufgrund der Vergabe von Exklusivrechten bei den meisten großen Sportwettkämpfen undenkbar. Auch selbst sorgte man im Übrigen ein ums andere Mal für Gold-Medaillen bei den bedeutendsten Präzisions- und Innovationswettkämpfen jener Zeit – etwa bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1879.

Mythos 4: Mit dem Kronen-Logo hat Rolex für das erste Markenemblem der Uhrengeschichte gesorgt.

Sehr früh hat Hans Wilsdorf die Bedeutung eines Logos für die Wiedererkennung einer Marke erkannt und deshalb das berühmte Kronen-Symbol entworfen. Oft wird angenommen, dass jenes von Rolex damit das erste Markenemblem eines Uhrenherstellers war. Obwohl man sich in Zusammenhang mit Uhrenlogos häufig auf Wilsdorf bezieht und deshalb auch oft das Rolex-Logo für das älteste Uhrenemblem der Welt gehalten wird, wurde jenes von Longines bereits im Jahr 1893 eingetragen und damit deutlich früher entworfen als jenes von Rolex: Damit bildet die geflügelte Sanduhr den Grundentwurf für das möglicherweise älteste Uhrenlogo der Welt.

Mythos 5: Longines-Uhren waren die ersten industriell gefertigten Zeitmesser.

Ernest Francillons, Neffe des Gründers Auguste Agassiz, öffnete im Jahr 1867 die Pforten für die wohl weltweit erste Uhrenfabrik, in die sämtliche Produktionsschritte integriert wurden und in einem einzigen Gebäude vonstatten gingen. Die ersten nach vorher genau festgelegten Arbeitsschritten und nach industriellem Maßstab gefertigten Uhren gehen jedoch auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück und werden nicht notwendigerweise mit Longines in Zusammenhang gebracht.

Mythos 6: Die Marke Longines wurde nach ihrem Gründer benannt.

Da Longines für lange Zeit ein Familienbetrieb war, wird häufig vermutet, dass der Markenname auf den Namen des Gründers verweist. Tatsächlich entstammt der Name der von Ernest Francillon aufgebauten Uhrenfabrik Les Longines – ein Ausdruck, der dem regionalen Dialekt entstammt und so viel bedeutet wie lange Wiesen.

Bitte sehen rolex replica oder Rolex Daytona
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Alpina (Video)

Mit der Alpina 4 hat der Schweizer Hersteller im Jahr 1938 Uhrengeschichte geschrieben, indem erstmalig vier der wesentlichsten Merkmale einer Sportuhr in einer Uhr vereinigt wurden: Wasserdichtigkeit, Stahlgehäuse, Stoßsicherung und Schutz vor Magnetfeldern. Heute Standardmerkmale einer sportlichen Herrenuhr, war man damit Wegbereiter auf diesem Gebiet und damit allen anderen namhaften Herstellern voraus. Kein Wunder, dass das Modell auch heute noch eine tragende Säule im Programm von Alpina ist. Aus der Alpina 4 wurde die Alpiner 4, doch die wesentlichen Merkmale, mit denen das Modell einst Berühmtheit erlangte, bleiben bestehen. Ursprünglich wurde Alpina als Zusammenschluss einiger der namhaftesten Hersteller und Uhrmacher gegründet. Auch der Vertrieb war miteingeschlossen, sodass die gesamte Kette von der Herstellung bis zum Kunden abgedeckt wurde. Vor wenigen Jahren wurde die Marke Alpina von Frederique Constant wiederbelebt, sodass sich heute einige Ähnlichkeiten im Programm der Marken zeigen. Beide haben es als vergleichsweise junge Hersteller vollbracht, sich das Renommée der gesamten Branche zu erarbeiten. So wurden bei Alpina ähnlich wie bei Frederique Constant eine ganze Reihe an Inhouse-Uhrwerken entwickelt.

Auch wenn die DNA der Schwesternmarke bei einigen Entwicklungen unverkennbar ist, mit der Inhouse-Entwicklung eines Flyback-Chronographen-Werkes zeigt man sich als vollständig unabhängige Marke, die weit mehr als der kleine Bruder von Frederique Constant ist. Die Besonderheit des AL-760 besteht darin, dass die Mechanik des Werkes äußerst einfach gehalten ist. Das Werk besteht aus lediglich 96 Einzelteilen. Die direkte und einfache Funktionsweise hat den Hersteller schließlich auch zum Namen Direct-Flyback-Technology bewogen. Kaum verwunderlich, dass dieses neue Zugpferd unter den Manufakturwerken des Herstellers unter anderem in der berühmtesten Alpina-Kollektion verbaut wird. Dieses Modell weist neben der Funktion der Flyback-Chronographen – wie jede Alpiner 4 – die vier namensgebenden Eigenschaften Wasserdichtigkeit, Antimagnetismus, Edelstahlgehäuse und Antischock-System auf.

Diese Alpina ist Taucher durch und durch. Der Name macht mehr als deutlich, dass das Taucheruhrengenre hier sehr sportlich interpretiert wird und die Uhr bis zu einer Tiefe von 300 Metern wasserdicht ist. Im Inneren der Uhr tickt das Automatik-Werk AL-525, welches eine Gangreserve von 38 Stunden aufweist und mit einer Frequenz von 28.800 pro Stunde schwingt. Die Uhr misst 44 Millimeter und ist optional mit Kautschuk-, Stahl- oder Milanaise-Armband erhältlich.

Dieser Chronograph ist mit dem Kaliber AL-860 ausgestattet, welches die Uhr mit einer Gangreserve von bis zu 46 Stunden mit Energie versorgt. Optisch zeigt sich die Uhr in jenem sportlich-modernen Grundton, der die gesamte Alpiner-Kollektion bestimmt. Die Uhr hat einen Gehäusedurchmesser von 44 und wird mit Metall- und Krokodillederarmband angeboten. Von 18. bis 22. Jänner 2016 öffnet die SIHH (Salon International d’Haute Horlogérie) ihre Pforten. Auch wenn die im März stattfindende Baselworld immer noch die größte Schweizer Uhrenmesse ist, fristet der Genfer Uhrensalon alles andere als ein Schattendasein. Zum Einen da auf der SIHH zahlreiche Uhrenhersteller (darunter sämtliche Marken des Richemont-Konzerns) präsent sind, die auf der Baselworld zum großen Teil fehlen. Das inkludiert viele der aufregendsten Marken wie Jaeger-LeCoultre, A. Lange & Söhne, IWC und viele, viele mehr. Ein zweiter Grund für die wichtige Bedeutung der SIHH ist die Tatsache, dass sie als erste große Uhrenmesse des Kalenderjahres die Richtung der Uhrenindustrie vorgibt. Während wir euch bereits die Top 10 Uhrentrends für das Jahr 2016 vorgestellt haben, folgen hier sieben der spannendsten SIHH-Neuvorstellungen, die ebenso als Stimmungsbarometer für die Uhrenindustrie dienen.

1. Montblanc Heritage Chronométrie Sammlung Twincounter Datum

Montblanc spezialisiert sich schon seit einiger Zeit auf Uhren im Retro-Look. Aktuelles Zeugnis hierfür legt die bei der SIHH 2016 vorgestellte Heritage Chronométrie Collection Twincounter Date ab. Die Uhr ist in ihrer Optik genauso reduziert wie hinsichtlich ihres Funktionskatalogs. Während die Duo-Compax-Anordnung der Hilfszifferblätter an einfache Chronographen der 30er bis 60er Jahre erinnert, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Uhr, die ganz ohne Stoppfunktion auskommt. Stattdessen zeigen die beiden dezentralen Totalisatoren die laufende Sekunde sowie das Datum an. Der mit einem chronometerzertifzierten Automatikwerk ausgestattete Zeitmesser hat einen Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern. Ausgerufen werden EUR 2.790,-.

2. Panerai 1904 3 Tage White Dial

Hier ist sie, die erste Panerai 1940 mit weißem Zifferblatt. Wie man es von Panerai-Uhren mit Manufakturwerken (in diesem Fall das P.4000) fast schon gewohnt ist, ist auch dieses mit einer verlängerten Gangreserve ausgestattet. Das Automatikkaliber kommt mit der Hilfe von zwei Federhäusern für volle drei Tage ohne Energie aus. Das weiße Zifferblatt lässt den Look im Vergleich zu den schwarzen Modellen um eine Spur eleganter wirken. Folgerichtig hat die Uhr einen Durchmesser von moderaten 42 Millimetern, was die Uhr auch zum passenden Begleiter bei herausgeputztem Dresscode macht. Die Uhr hat einen Preis von EUR 9.700,-.

3. Cartier Absturz Skeleton Roségold

Die Cartier Crash Skeleton ist eines der außergewöhnlichsten Modelle der Cartier-Geschichte. Die Gehäuseform ist ähnlich markant wie die anderer großer Uhrenklassiker, etwa der Hamilton Ventura oder der eiförmigen Reine de Naples von Breguet. Angeblich diente einst ein zerbrochenes Uhrengehäuse als Inspiration, als die Uhr im Jahr 1967 eingeführt wurde. Nachdem bereits im Vorjahr eine Platin-Neuauflage des Modells auf den Markt gebracht wurde, folgt in diesem Jahr eine Variante in Roségold. Die Damenuhr hat eine Gangreserve von drei Tagen und misst großzügig veranschlagte 28 x 45 Millimeter.

4. Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duo

Mit der Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duo erinnert man zum 85-jährigen Jubiläum an das Erbe der Reverso und folgt damit den Reverso Ultra Thin Tribute to 1931 Modellen der letzten Jahren. Diese Reverso verfügt über zwei Zifferblätter, die sich über das Drehgehäuse abwechselnd zum Vorschein kommen lassen. Wie gewohnt bei Duo-Modellen ist ein Zifferblatt hell, das andere dunkel, um mit diesem Kontrast für möglichst viel Abwechslung zu sorgen. Während das Hauptzifferblatt in einem fast schon ins Weiß übergehenden Silber gehalten ist, orientiert sich das Zweitgesicht am Dunkelblau des Krokodilarmbandes. Optiert man auf Dunkel, lässt sich mithilfe einer Tag-Nacht-Anzeige die genaue Uhrzeit innerhalb des 24-Stunden-Spektrums bestimmen.

5. IWC Big Pilot Heritage

Noch nie war eine IWC Big Pilot so nah am Original aus dem Jahr 1940. Die Große Fliegeruhr wird in den Größen 48 und 55 mm angeboten und würde man es nicht anders wissen, denkt man schnell an die heute so zahlreichen Heritage-Referenzen, die sich zwar stilistisch an den ursprünglichen Modellen orientieren, gleichzeitig aber mal gleich zentimeterweise vergrößert wurden. Vor allem was die Big Pilot angeht, sind sowohl Design als auch Maßstab originalgetreu. Auch das Uhrwerk der 55-Millimeter-Variante orientiert sich in ihrer Konstruktion an das Taschenuhrwerk, das damals in der Großen Fliegeruhr verbaut wurde. Das Werk der 48-Millimeter-Variante wurde dementgegen an die Ansprüche der Neuzeit angepasst. So findet sich im Inneren der kleineren Großen mit dem IWC-Kaliber 59215 ein modernes Handaufzugswerk mit einer Gangreserve von acht Tagen. Der Preis liegt bei ca. 12.500,- für die Variante mit 48 mm und ca. 14.000,- für die 55 mm Version.

6. Endeavor Ewiger Kalender-Konzept

Mit einem auf den Gipfel getriebenen Minimalismus erinnert die H. Moser & Cie. Endeavour Perpetual Calendar Concept an die berühmte Museumsuhr von Movado - außer, dass im Falle des hier vorgestellten Zeitmessers nicht nur die Zeitanzeige, sondern ein ganzer ewiger Kalender ohne die Orientierungshilfe von Indizes auskommt. Nicht einmal den geschwungenen Markenschriftzug trägt sie auf dem Zifferblatt und sorgt so für das größtmögliche aller Understatements in einer von der Strahlkraft der einzelnen Marken dominierten Branche. Wie in der Swiss Alp Watch, einem nicht gerade subtilen Seitenhieb an die Apple Smartwatch, verfügt auch die Endeavour Perpetual Calendar Concept über ein Fumé-Zifferblatt, einen in Grautönen fadenden, sich nach Außen hin verdunkelnden Farbverlauf. 7. Montblanc Heritage Chronometrie Jahreskalender-Chronograph

Würde hier nicht der Schriftzug Montblancs auf dem Zifferblatt zu finden sein, könnte man die Uhr auf den ersten schnellen Blick auch für einen ewigen Kalender von Patek Philippe Perpetual Calendar halten. Tatsächlich handelt es sich um einen Jahreskalender-Chronographen von Montblanc, der sich als Hommage an die Ursprungsmarke Minerva und die Pythagore-Uhren der 20er Jahre versteht. Wie man es von Montblanc kennt, erfolgen Uhrwerk-Konstruktion, Einschalung sowie Endkontrolle in der Schweiz. Die Uhr trägt somit die Swiss-Made-Herkunftsbezeichng, obwohl der Firmensitz Montblancs in Hamburg liegt. Die Heritage Chronométrie Chronograph Quantième Annuel verfügt über ein Automatik-Werk und ein 14-Karat-Rotgold-Gehäuse mit einem Durchmesser von 42 mm. Preis: EUR 18.900,-.

Bitte sehen replica uhr oder Rolex Day Date
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

8 Mythen rund um TAG Heuer

Als Heuer im Jahr 1969 das berühmte Calibre 11 vorstellte, gehörte man längst zu den bedeutendsten Schweizer Uhrenmarken. Und da wo es viel Heritage gibt, existieren auch zahlreiche Legenden und Irrglauben. Hier sind 8 Mythen rund um den Hersteller der Uhrenikonen Carrera, Monaco und Autavia.

Mythos 1: Die Heuer Stoppuhr war die erste Uhr im Weltall.

Anders als häufig angenommen wird, war nicht die Heuer Stopwatch, sondern die Poljot Sturmanskie am Handgelenk von Juri Gagarin die erste Uhr im Weltall. Ein Eintrag in die Geschichtsbücher ist der Heuer Stoppuhr dennoch sicher: Wenige Jahre später machte sie der Astronaut John Glenn zur ersten Schweizer Uhr im Weltall und gleichzeitig zur überhaupt ersten Uhr, mit der der Erdball mindestens einmal umrundet wurde.

Mythos 2: Auf Heuer geht die Erfindung des Chronographen zurück.

Auch wenn Heuer Synonym für hochwertige Chronographen ist, erfunden wurde er weder von Heuer noch von anderen, heute mit hochwertigen Chronographen in Zusammenhang gebrachten Herstellern wie Universal Genève oder Breitling. Tatsächlich geht die Erfindung des ersten Chronographen durch Louis Moinet auf das Jahr 1819 zurück - fast ein halbes Jahrhundert bevor Heuer gegründet wurde. Auch wenn nicht für dessen Erfindung verantwortlich, war man aufgrund der Erfindung des Schwingtriebes durch Edouard Heuer entscheidend an der Entwicklung des modernen Chronographen beteiligt. Mit zwei verschiedenen Zahnkränzen fungiert dieser als eine Art Kupplung für die gestoppte Sekunde und findet auch heute noch Verwendung - etwa im weltweit meistgebauten Chronographenwerk, dem ETA/Valjoux 7750.

Mythos 3: Steve McQueen trug privat eine Heuer Monaco.

Im - zumindest unter Uhrenliebhabern - zum Kultfilm gewordenen Streifen Le Mans machte Steve McQueen einst die Heuer Monaco zur Ikone. Auch heute noch ist die berühmteste quadratische Uhr der Welt untrennbar mit dem Namen des “King of Cool” verbunden, doch eigentlich war ein anderes Uhrenmodell Steve McQueens persönliche Wahl: Auf Fotos aus dem Privatarchiv ist er fast ausschließlich mit einer Rolex Submariner No Date Ref. 5512 zu sehen.

Mythos 4: Das Calibre 11 war das erste Chronographenwerk mit automatischem Aufzug.

Die Debatte darüber, welches nun das erste automatiche Chronographenwerk der Geschichte war, setzt sich seit nun schon fast einem halben Jahrhundert bis in die Gegenwart fort. War es das Seiko 6139, das El Primero von Zenith oder doch das Calibre 11 von Heuer? Während gelegentlich behauptet wird, dass die Entwicklung des Calibre 11 vor dem El Primero abgeschlossen worden war und das Seiko 6139 zuerst auf den (zunächst örtlich auf Japan begrenzten) Markt gebracht wurde, wird gemeinhin das El Primero als das erste seiner Art erachtet. Grund ist, dass die Eigenentwicklung aus dem Hause Zenith im Jahr 1969 wenige Wochen vor dem 6139 und dem El Primero vorgestellt wurde.

Mythos 5: Das Calibre 11 wurde lediglich in der Monaco verbaut.

Das Kaliber 11 wird unweigerlich mit der TAG Heuer Monaco in Verbindung gebracht, was zu der Annahme verleitet, dass das Kaliber nicht für andere Modelle verwendet wurde. In Wirklichkeit existieren aber auch einige Autavias und Carreras mit dem bedeutenden Werke-Klassiker. Unter Sammlern am begehrtesten sind die kurz nach Einführung des Calibre 11 herausgebrachten Modelle, die jeweils den Schriftzug Chronomatic tragen, ehe dieser kurze Zeit später durch Automatic Chronograph ersetzt wurde.

Mythos 6: Die linksseitige Krone des Calibre 11 soll den Tragekomfort erhöhen.

Die Modelle Monaco und Carrera verkörpern den Rennsport der 60er und 70er Jahre wie kaum ein anderes Modell. Gelegentlich wird deshalb angenommen, dass die Krone auf 9 Uhr positioniert wurde, damit sie dem Träger bei abgewinkelter Handgelenkhaltung (z.B. wenn man am Rennlenkrad kurbelt) nicht auf den Handrücken drücken kann. Dies ist jedoch nicht der Grund für die Platzierung auf der linken Seite. Auch sind die Tragegewohnheiten von Steve McQueen, der die Uhr während der Dreharbeiten stets am rechten Handgelenk trug, nicht der Auslöser. Doch es existieren noch weitere unrichtige Erklärungsansätze: Etwa, dass die Position der Krone ein Design-Element sei und der Neuheit des automatischen Chronographen stilistisch Ausdruck verleihen soll. Tatsächlich handelt es sich hingegen um eine technische Notwendigkeit, da das Dubois-Dépras Chronographen-Modul nur so auf das Buren Mikrorotor-Werk aufgesetzt werden konnte, dass die Drücker auf der gegenüberliegenden Seite der Krone platziert werden mussten. Da die Drücker während des Tragens jedoch häufiger in Gebrauch sind als die Krone und man davon ausgeht, dass die Uhr links getragen wird, entschied man sich dafür, die Krone links und die Drücker rechts zu platzieren (und nicht umgekehrt). Heute ist die linksseitige Krone wesentliches Erkennungsmerkmal und Teil des Mythos rund um das Calibre 11.

Mythos 7: Die Neuauflage des Calibre 11 ist baugleich mit der ursprünglichen Variante.

Da sich die Technik und nicht zuletzt auch die Verfügbarkeit an Rohwerken und einzelner Bauteile im Laufe der Jahre und Jahrzehnte geändert hat, gibt es einige Unterschiede zwischen dem ursprünglichen Calibre 11 und seiner neuesten Version: Während die Erstfassung aus dem Jahr 1969 auf einem Buren 1281 basiert, wurde für die Neuinterpretation ein ETA 2892 bzw. Sellita SW300 verwendet. Beiden Modellen ist hingegen ein Dubois-Dépraz Chronographen-Modul gemein. Vor allem ist aber mit der links angeordneten Krone auch das markanteste Merkmal des ursprünglichen Calibre 11 erhalten geblieben.

Mythos 8: Für die ersten Carrera-Modelle wurde Radium als Leuchtmasse verwendet.

Bekanntlich wurden lumineszierende Uhren vor der Einführung von Luminova und SuperLuminova mit "T" für Tritium gekennzeichnet. Anders als bei anderen Schweizer Uhrenmodellen findet sich die Kennzeichnung bei Vintage Carreras nicht am unteren Zifferblattrand, sondern innerhalb des bei 6 Uhr positionierten Hilfszifferblattes. Da die frühesten Carrera-Modelle kein T für Tritium aufweisen, wird angenommen, dass hier das vor Tritium als Leuchtmasse eingesetzte Radium verwendet wurde. Heute wird jedoch davon ausgegangen, dass das fehlende T nicht auf den Einsatz von Radium, sondern auf die damals noch nicht vorhandene uniforme Leuchtmassenkennzeichnung zurückzuführen ist.

Bitte sehen replica uhren oder Rolex DateJust
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Marken, Trends und mehr: 6 Tipps für das Schenken einer Damenuhr

Anders als bei vielen anderen Geschenken handelt es sich bei einer Armbanduhr um ein Präsent von wirklich dauerhaftem Wert - umso wichtiger ist deshalb die Wahl des richtigen Zeitmessers. Oft ist es für die schenkende Person nicht klar, welche Uhr dem Geschmack entspricht und für welche Marke man sich entscheiden soll: Wird etwa ein sportlicher Chronograph für Damen oder doch eine Golduhr mit oder ohne Brillanten bevorzugt? Was sind die besten Damenuhren-Marken? Damit aus der Überraschung zu Weihnachten, Hochzeitstag oder Geburtstag mehr wird als ein „Gut gemeint“, findet ihr hier den ultimativen Guide für das Schenken von Damenuhren.

1. Schenken was einem auch selbst gefällt

Die erste und wichtigste Regel für jedes Geschenk gilt auch bei Uhren: Schenke niemals eine Damenuhr, die nicht dem eigenen Geschmack entspricht. Glücklicherweise muss man dabei nicht gleich über seinen eigenen Schatten springen. Damenuhren sind heute weit vielfältiger als noch vor einigen Jahren. Es existieren mehr und mehr mechanische Uhren und die einst von Gold-und-Blingbling getragene Erfolgsformel ist einem aufmerksamen und bedächtigen Uhrengenre gewichen. Der goldene Leitsatz “Schenke, was auch dir gefällt” kennt natürlich auch Grenzen: Da Damenuhren schließlich keine Männerspielzeuge sind, sollten etwa Spezifikationen wie Wasserdichtigkeit oder Unruhfrequenz und Features a la Heliumauslassventil nicht unbedingt die Entscheidungsgrundlage für die Wahl der passenden Uhr bilden.

2. Sich an Schmuck und anderen Uhren orientieren

Hinsichtlich des Stils der Uhr ist es sinnvoll, sich an Modeaccessoires zu orientieren. Sollte die beschenkte Person keine Uhr besitzen, kann auch Schmuck als Orientierungshilfe dienen. Nicht nur, dass dieser wichtige Stilhinweise geben kann, das zukünftige Uhrengeschenk lässt sich anschließend auch umso besser kombinieren. Und auch für jene Personen, die kaum Schmuck oder Uhren tragen haben wir eine gute Nachricht: Viele Frauen, die sonst meist auf Ohrringe, Halskette und Armreifen verzichten, sind ähnlich wie Männer aufgrund der „Entschuldigung“ der Zeitanzeige durchaus bereit eine Uhr zu tragen. Auch bei der Wahl der passenden Uhr ist man hier nicht unbedingt im Nachteil: Wenn die beschenkte Person selbst kaum Zeitmesser trägt, ist der Geschmack meist noch nicht in eine bestimmte Richtung hin ausgeprägt. Die Wahrscheinlichkeit eines Stil-Fauxpas' bei der Auswahl des Zeitmessers ist somit dementsprechend geringer.

longines

3. Risiko-Faktoren vermeiden

Wer jemand anderen beschenkt, ist immer gut beraten unnötige Risiken zu vermeiden. Die Herausforderung besteht darin, mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit einen Volltreffer zu landen und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit eines kardinalen Fehlgriffs weitestgehend auszuschließen. Außer man weiß um eine Vorliebe für Ausgefallenes, sieht man deshalb am besten von knalligen Formen und Farben ab. Abgesehen vom damit einhergehenden Unsicherheitsfaktor sieht man sich an Dingen, die aus der Reihe tanzen, häufig schneller satt und schließlich will man ja gerade mit einer Uhr etwas Bleibendes schenken. Ein Risiko können auch Uhren mit zweifarbigen Gold-Stahl-Gehäusen darstellen. Besonders in den 80er Jahren in Mode, liegen diese zwar heute wieder im Trend, dennoch haftet Bicolor-Uhren immer noch häufig ein etwas antiquiertes Image an.

4. Passende Größe und Stil finden

Dieser Tage tragen Frauen auch gerne Uhren in Übergröße. Doch außer man weiß über eine bestimmte Größenvorliebe, empfiehlt es sich auch hier nicht grundlos anzuecken. Eine durchschnittlich große Damenuhr hat einen Gehäusedurchmesser von etwa 28 - 33 Millimetern, wobei dies immer auch vom jeweiligen Stil der Uhr abhängt. Ohnehin sollte man sich zunächst fragen, ob die Uhr eher für den Alltag oder vornehmlich für elegante Anlässe gedacht ist. Zudem ist es wichtig, den Kleidungstil der beschenkten Person richtig einzuordnen und dies als Ausgangspunkt für die Wahl der Uhr heranzuziehen. Sportlichere Zeitmesser haben meist einen Durchmesser von mehr als 30 Millimetern und verfügen häufig über eine oder mehrere Zusatzfunktionen neben der Zeitanzeige. Elegante Uhre sind meist etwas zierlicher. Bei ihnen dominieren aufgeräumte Zifferblätter und einfache Formen und Farben. Während sportliche Zeitmesser meist aus Edelstahl gefertigt sind, sind die Gehäuse von eleganten Uhren häufig aus Gold oder vergoldet. Wer sich nicht sicher ist, in welche Stilkerbe die Uhr schlagen soll, dem sei an dieser Stelle noch Folgendes auf den Weg gegeben: Während die Wahl auf eine sportliche Uhr häufig ein gewisses Risiko birgt, findet sich in jedem Damenkleiderschrank das passende Kleid für eine elegante Damenuhr für besondere Anlässe.

5. Marke und Modell wählen

Einige Uhrenmarken haben sich im Laufe ihrer Geschichte ein besonderes Renomée für die Fertigung hochwertiger Damenuhren erarbeitet, wobei zahlreiche Hersteller dem Damenuhrensortiment gegenüber dem Herrenprogramm eine zumindest ebenbürtige Bedeutung beimessen. Mit den Modellen Ballon Bleu, Pasha, Tank und Santos ist hier allen voran der Hersteller Cartier zu nennen. Auch Patek Philippe und Rolex messen seit jeher Damenuhren eine große Bedeutung bei. Während Damenuhren besonders beim erstgenannten Hersteller als eigenständiges Genre interpretiert werden, entsprechen Damenuhren bei Rolex - abgesehen von der Gehäusegröße - häufig weitgehend den jeweiligen Herrenmodellen. Ursprünglich ein Herrenmodell, aber inzwischen bei Damen ebenso beliebt wie bei Herren, ist die zeitlos elegante Reverso von Jaeger-LeCoultre mit ihrem drehbaren rechteckigen Gehäuse. Auch Marken wie TAG Heuer, Longines, Omega und natürlich Bulgari mit seinem Klassiker Serpenti setzen einen Schwerpunkt bei der Fertigung von sportlichen bis eleganten Damenuhren. Ein neuer Impuls geht seit einigen Jahren von Frederique Constant aus: Die Manufaktur bietet Luxusuhren im zugänglichen Preissegment und setzt dabei stark auf Damenuhren im eleganten Stil.

6. Vorkehrungen treffen

Egal ob man sich für einen Online-Kauf übers Internet entscheidet, oder dem lokalen Juwelier vor Ort vertraut, auch nach der Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollte man zunächst noch einige Dinge abklären. Wichtig ist es vor allem sicherzustellen, dass das Armband der Uhr eine ausreichende Länge hat. Die Standardlänge entspricht in etwa 19,5 - 21 cm (inklusive Uhrengehäuse) und ist damit relativ großzügig bemessen. Bei Bedarf können natürlich auch weitere Metallglieder bzw. ein längeres Lederarmband bestellt werden. Auch kann bei Metallarmbändern vorab die passende Armbandlänge eingestellt werden, wobei die übriggebliebenen Glieder selbstverständlich mitgeliefert werden. Für den Fall einer möglichen Rückgabe wegen Nichtgefallens sollte der Kauf entsprechend getimt werden, sodass die Uhr rechtzeitig, allerdings nicht bereits Wochen oder Monate im Voraus geliefert wird. Montredo bietet etwa ein 14-tägiges Widerrufsrecht, wobei die Frist mit Erhalt der Uhr beginnt. Hat man sich für eine Uhr entschieden, sollte man deshalb zunächst die Lieferzeit abklären und sicherstellen, dass die Uhr nicht mehr als 2 Wochen vor Überreichung des Geschenks ankommt. Auch vor persönlichen Gravuren sollte man eher Abstand nehmen. Da durch personalisierte Schrift-Botschaften aller Art weitreichende Veränderungen an der Uhr vorgenommen werden, ist es in keinem Fall möglich, die Uhr bei Nichtgefallen zurückzugeben. So oder so, wer die obengenannten Punkte beherzigt, für den stehen die Chancen gut, dass es so weit gar nicht erst kommt.

Bitte sehen replica rolex oder Rolex Cellini
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Vulcain 50s Presidents' Watch Cricket President (Video)

In dieser Folge von Watch Stories nehmen wir euch mit nach Le Locle, wo uns niemand geringerer als Daniel Wechsler, seines Zeichens CEO von Jaermann & Stübi, seine persönliche Lieblingsuhr vorstellt. Dabei handelt es sich um eine Vulcain 50s Presidents’ Watch mit Cricket-Werk V-11 – nicht umsonst die Uhr der Wahl eines selbsterklärten Hobbykochs und Genussmenschen. Mit ihrem mechanischen Alarm, erinnert sie unter anderem daran, wenn der perfekte Garpunkt erreicht wird. Steakbraten mit einem Chronographen war gestern.

Eine Uhr braucht auch die richtigen Zutaten. Im Falle der Cricket sind es 157 verschiedene Komponenten, wobei wirklich jedes einzelne Teil essentiell ist, denn nichts an dieser Uhr ist irgendwie zuviel, redundant oder bloße Effekthascherei.

Nun aber Schluss mit Kochanalogien. Die hier vorgestellte Vulcain mit Cricket-Werk gehört zur 50s Presidents’ Collection und besticht mit ihrem reduzierten Charme, die man an den eleganteren Crickets einfach lieben muss. Das Design ist durchwegs nüchtern und klar. Besonders das atemberaubende dunkelblaue Zifferblatt mit Streifenschliff rückt beim Anblick ins Zentrum der Aufmerksamkeit und sorgt im Gegensatz zum durchwegs an früheren Modellen angelehnten Design für eine moderne und gleichzeitig leicht sportive Note. Erhalten hat die 50s Presidents’ Watch ihren Namen, da seit den 50er Jahren so gut wie jeder US-Präsident ein Exemplar erhielt – die meisten von ihnen trugen die Cricket zu fast jedem Anlass. So kann davon ausgegangen werden, dass die Cricket als Termin-Erinnerer schon so einige Male eine wichtige Rolle bei zeitgeschichtlichen Ereignissen spielte.

Benannt nach dem zirpenden Geräusch einer Grille, gilt das Cricket-Kaliber für viele als der erste wirkliche Armbanduhrenwecker. Gleichzeitig ist es wohl auch das berühmteste Wecker-Kaliber überhaupt und ist bekannt für seine Alarmfunktionslösung, bei der der Alarm mithilfe einer zweiten, zusätzlichen Aufzugsspirale angetrieben wird. Damit wird die Gangdauer der Uhr nicht durch ein häufiges Stellen des Alarms beeinflusst. In der hier vorliegenden Ausführung V-11 handelt es sich um ein Handaufzugswerk, welches mit einer Frequenz 18.000 Halbschwingungen schwingt und eine maximale Gangdauer von 42 Stunden erreicht.

Das Edelstahlgehäuse hat einen Durchmesser von 42 Millimetern. Passend zum eleganten Grundton wird die Uhr an einem schwarzen Krokodilleder-Armband geliefertUm keine andere Marke sind ähnlich viele Mythen und Irrtümer in Umlauf, wie um Rolex. Kein Wunder, es wird schließlich auch über keine andere Uhrenmarke auf der Welt so viel gesprochen. Da spielt es nicht mal eine Rolle, ob man der weltweit vernetzten Rolex-Community angehört oder eigentlich gar keinen Bezug zur Marke hat. Rolex kennt jeder und mit der Marke zumindest ein paar Geschichten rund um die Kronenmarke – hier nur ein paar der häufigsten Irrtümer rund um den Uhrenhersteller mit der berühmten fünfzackigen Krone, welche nicht nur Markenemblem ist, sondern gleichzeitig auch die Strahlkraft von Rolex vortrefflich versinnbildlicht.

Mythos 1: Rolex ist die teuerste Luxusuhrenmarke der Welt.

Während Rolex-Einstiegsmodelle – wie etwa die Oyster oder Datejust in Edelstahl – im mittleren vierstelligen Euro-Bereich angesiedelt sind, liegen im Falle von Patek Philippe oder A. Lange & Söhne selbst für einfachere Dreizeigeruhren die Preise deutlich höher. Auch in Auktionen ist bei Rolex-Lots nicht unbedingt das Ende der Fahnenstange erreicht: Die teuerste jemals ersteigerte Rolex Daytona Albino erzielte mit einem Preis von etwa 1,4 Mio. Dollar gerade einmal ein Zehntel des Preises der Patek Philippe Supercomplication.

Mythos 2: Rolex ist ein schweizerisch-amerikanischer Uhrenhersteller.

Rolex hat seinen Hauptsitz in Genf und produziert sämtliche Uhren in der Schweiz – und zwar betrifft dies sowohl die Fertigung der Uhrwerke, als auch die Assemblierung und anschließende Zertifizierung. Dass Rolex heute häufig mit dem englisch-sprachigen Raum in Verbindung gebracht wird, liegt zum einen daran, dass das Unternehmen einst in London gegründet worden war. Zum anderen verfolgt Rolex seit jeher eine globale Unternehmensstrategie und setzte dabei einen Schwerpunkt in den USA und Großbritannien. Doch obwohl Rolex vor allem seit den 50ern und 60ern in den USA sehr erfolgreich war und über eine Niederlassung und sogar über eine eigene Ausbildungsstätte in den Vereinigten Staaten verfügt, liegen die Hauptstandorte allesamt in der Schweiz, nämlich in Genf und in Biel.

Mythos 3: Rolex führte die erste Prüfstelle für die Zertifizierung der Ganggenauigkeit von Uhren ein.

Bereits im 18. Jahrhundert existierten Observatorien, die den Lauf von Taschenuhren über einen längeren Zeitraum beobachteten. Grund war, dass man vor allem in der Schifffahrt möglichst genaue Uhren benötigte, um mithilfe eines Vergleichs von Sonnenposition und Uhrzeit den Längengrad auf hoher See bestimmen zu können.

Rolex war jedoch die erste Uhrenmarke, die ein solches Verfahren für Armbanduhren anwendete. Firmengründer Hans Wilsdorf erkannte schnell, dass die Zukunft der Armbanduhr gehörte und trieb deshalb den technischen Fortschritt bei der Fertigung von nicht nur kleinen, sondern gleichzeitig auch möglichst ganggenauen Uhren maßgeblich voran.

Mythos 4: Eine Rolex kann immer und überall auf der Welt zu ihrem vollen Wert in Bares getauscht werden.

Es stimmt, dass Rolex-Uhren so liquidierbar sind wie die Zeitmesser kaum eines anderen Herstellers. Man kann sogar so weit gehen und behaupten, dass sich Rolex-Uhren in gewisser Weise als Ersatzwährung verständigt haben. Doch natürlich hat die Tauschmöglichkeit in Bargeld auch Einschränkungen: Eine Rolex kann zum Beispiel nur dann ihren tatsächlichen Tauschwert erreichen, wenn die andere Person den tatsächlichen Tauschwert auch kennt.

Gleichzeitig möchte ein potentieller Käufer immer auch weitgehend sicher sein, dass es sich auch um ein Original handelt. Wenn schon Experten nicht immer gute Fälschungen von Originalen unterscheiden können, ist nicht davon auszugehen, dass etwa am anderen Ende der Welt immer und überall eine treffsichere Einschätzung von Originalität und tatsächlichem Verkehrswert getroffen werden kann.

Mythos 5: Die Rolex Oyster war die weltweit erste wasserdichte Uhr.

Gerne wird mit Bezug auf die Oyster auch von der „ersten vollständig wasserdichten Armbanduhr“ gesprochen. Dem ist zu entgegnen, dass die Wasserdichtigkeit einer Uhr immer ein relativer Begriff ist (Deshalb wird sie in der Regel auch in Bar bzw. Metern angegeben). Anstrengungen, Uhren vor Wasser zu schützen, sind fast so alt wie die Geschichte der mechanischen Uhr selbst.

Erste durchaus als wasserdicht zu bezeichnende Gehäuse wurden bereits Mitte des 19. Jahrhunderts vorgestellt. Die Namen, die dabei auftauchten, sind heute jedoch weitgehend aus der Uhrenwelt verschwunden. Überraschenderweise findet sich hier mit Heuer auch ein Name, der heute nicht so häufig in Verbindung mit der Entwicklung der wasserdichten Uhr in Verbindung gebracht wird. Tatsächlich war man im Jahr 1895 einer der ersten Hersteller, die ein wasserdichtes Taschenuhrengehäuse patentieren ließen.

Die möglicherweise erste wasserdichte Armbanduhr wurde im Jahr 1915 von Depollier kommerziell vermarktet. Auch wenn es damit wohl auch schon vor der Rolex Oyster wasserdichte Uhren gab, ließ Rolex die wasserdichte Armbanduhr patentieren und lieferte mit dem Rekordversuch von Mercedes Gleitze auch gleich den entsprechenden Wasserdichtigkeits-Nachweis. Auch wenn man nicht unbedingt der allererste Hersteller wasserdichter Armbanduhren war, kann zusammenfassend festgehalten werden, dass Rolex die Produktion von wasserdichten Uhren in Serienfertigung maßgeblich vorantrieb und wohl der Hauptimpuls war, dass sich wasserdichte Uhren in den 60er Jahren schließlich flächendeckend begannen durchzusetzen.

Mythos 6: Rolex lieferte niemals an andere Hersteller.

Früher war es unter Uhrenherstellern durchaus üblich, voneinander Uhrwerkskomponenten, ganze Rohwerke oder andere Bauteile zu beziehen - nicht nur um Kosten für die Entwicklung ebendieser Komponenten zu sparen, sondern auch um kurzfristig auf sich ändernde Nachfrageverhältnisse reagieren zu können. Rolex war im Herstellungsprozess seit jeher etwas isolierter und unabhängiger als die meisten anderen Marken.

Oft wird deshalb angenommen, dass Rolex niemals Uhren für andere Hersteller produzierte. Tatsächlich gibt es hier jedoch eine Ausnahme. Dabei handelt es sich um die heute äußerst begehrten, California-Modellen die Rolex nicht nur unter dem Namen Rolex, sondern in den 1930ern auch in einer Kleinserie für Panerai produzierte. Die Bezeichnung California taucht in diesem Zusammenhang übrigens erst in den 70er Jahren auf. Damals wurden vor allem Vintage-Rolex-Modelle von einem in Kalifornien ansässigen Unternehmen überarbeitet und – um die Uhren begehrter zu machen – mit einem solchen Bi-Font-Zifferblatt ausgestattet.

Mythos 7: Rolex hat noch nie von anderen Herstellern Werke bezogen.

Zugegeben, für echte Rolex-Kenner ist es nichts Neues, dass die Daytona-Kollektion lange mit Rohwerken von Valjoux und später von Zenith (El Primero) beliefert wurde. Dennoch hält sich der Irrglaube hartnäckig, dass Rolex noch nie werke von anderen herstellern bezog. Wahrscheinlich deshalb, weil Rolex heute wie kaum eine andere Manufaktur den Begriff einer weitestgehend autonomen Uhrenmanufaktur verkörpert. Dem Wert früher Daytonas tut dies übrigens keinen Abbruch, gehören doch insbesondere die “Paul Newman”-Referenzen 6239 und 6263 heute zu den gefragtesten Rolex-Modellen überhaupt.

Mythos 8: Rolex hat den automatischen Aufzug erfunden.

Bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, also lange bevor Rolex gegründet wurde, gab es Taschenuhren mit automatischen Aufzügen. Besonders Abraham Louis Perrelet und Hubert Sarton werden als Väter der Automatik-Uhr genannt. Die erste Armbanduhr erhielt im Jahr 1924 ein Automatikwerk und wurde vom britischen Uhrmacher John Harwood konstruiert.

Der Harwood-Rotor dreht sich lediglich 300 Grad, bis er anschlägt, weshalb der Mechanismus heute unter der Bezeichnung Hammerautomatik besser bekannt ist. Rolex verbesserte daraufhin das Aufzugsprinzip Harwoods und baute den ersten Armbanduhren-Rotor, der volle 360 Grad schwingt und somit das Werk optimal mit Energie versorgt.

Mythos 9: Rolex hat den ersten beidseitig aufziehenden Schwungkörper entwickelt.

Auch hierbei handelt es sich um einen Irrtum. Der erste sowohl mit als auch gegen die Uhrzeigerrichtung schwingende Rotor stammt von Felsa und kam im Kaliber 692, besser bekannt als Bidynator zum Einsatz. Der Bidynator stammt aus dem Jahr 1942 und wurde somit 8 Jahre vor dem ersten bidirektional aufziehenden Rolex-Werk (Kaliber 1030) lanciert.

Mythos 10: Paul Newman Daytonas erzielen generell die höchsten Preise.

Die Preissphären, in die Referenzen mit dem Beinamen Paul Newman in den letzten Jahren vorgedrungen sind, haben für viel Aufsehen gesorgt. Oft wird deshalb angenommen, dass es sich bei den teuersten Rolex-Modellen in der Regel um eine dieser Daytona Referenzen – vor allem die 6263 – handeln würde.

Es stimmt zwar, dass seit dem Jahr 2015 die berühmte 6263 in der Albino-Variante mit einem Rekordpreis von 1,4 Mio. Dollar nun die teuerste jemals verkaufte Rolex darstellt, doch generell erzielen die meisten Rolex 6263 Preise im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich.

Damit liegen die meisten Paul Newman Daytonas deutlich hinter jenen Referenzen, die sich heute die vorderen Ränge unter sich ausmachen - etwa der ehemals teuersten Rolex, einem Chronographen aus dem Jahre 1942, der bei einer Christie’s Auktion einen Preis von 1,16 Mio. US-Dollar erzielte und einer Rolex Oyster Perpetual mit aufwendig emailliertem Zifferblatt von 1949, die für einen Hammerpreis von 1,22 Mio. US-Dollar ihren Besitzer wechselte. Die teuerste Rolex aller Zeiten ist jedoch die Referenz 4113, ein Schleppzeiger-Chronograph, der insgesamt nur 12 mal hergestellt wurde, und bei einer Phillips-Auktion im Jahr 2016 einen Preis von 2,45 Millionen US-Dollar erzielte.

Mythos 11: Steve McQueen trug privat eine Rolex Explorer II 1655 „Steve McQueen“.

Bekannt ist, dass Steve McQueen mit dem Film Le Mans zwar die Heuer Monaco berühmt machte, privat hingegen zeit seines Lebens Rolex bevorzugte. Dabei Hartnäckig hält sich hingegen der Irrglaube, dass es sich dabei um eine Explorer II handelte. Kein Wunder erhielt die Referenz 1655 mit ihrem markanten orangen 24-Stunden-Zeiger einst den Beinamen „Steve McQueen“.

Warum ist nicht ganz klar. Einem Gerücht zufolge rührt die Namensgebung vom Marketing-getriebenen Geist eines italienischen Großhändlers. In Wirklichkeit war eine Submariner No Date 5512 die erste Wahl des Filmhelden und Lebemanns. Bei dieser speziellen Referenz handelt es sich um die erste Submariner mit Kronenschutz und dem Schriftzug „Superlative Chronometer – Officially Certified“.

Mythos 12: Edelstahl 904L wurde von Rolex entwickelt.

Rolex ist bekannt für seine Innovationskraft, vor allem auch hinsichtlich der verwendeten Materialien. So ist man permanent auf der Suche nach noch widerstandsfähigeren, antimagnetischeren und korrosionsbeständigeren Materialien, um der Konkurrenz zumindest einen halben Schritt voraus zu sein.

Anders als oft angenommen, wurde die Edelstahl-Legierung mit der Kennnummer 904L allerdings nicht von Rolex selbst entwickelt. Es handelt sich um eine hochwertige Stahlsorte, die vor allem in der Hightech-Industrie – etwa in der Raumfahrt – zum Einsatz kommt und auch im freien Handel erhältlich ist. Der vielfach zitierte Rolex-Edelstahl kann somit auch von jedem anderen Hersteller verwendet werden.

Mythos 13: 904L ist härter als die bei den meisten anderen Herstellern verwendete Legierung 316L.

Zwar ist die chemische Zusammensetzung in Reinform nach 904L tatsächlich um eine Spur härter, jedoch liegt dies weit innerhalb der statistischen Schwankungsbreite. Das bedeutet, dass die Härte zweier Materialproben derselben Legierung in der Regel zu stark voneinander abweicht, um von einem signifikanten geschweige denn in der Praxis relevanten Unterschied sprechen zu können.

Der Hauptunterschied hinsichtlich der Materialeigenschaften liegt in der etwas höheren Korrosionsbeständigkeit in sehr aggressiven Umgebungsmedien, die jedoch im Alltag ohnehin vermieden werden. Mehrwert hin oder her – bei Luxusuhren geht es nicht immer um den Alltagsnutzen, sondern es reicht auch schon zu wissen, dass ein Material noch hochwertiger, noch edler ist. Oder würde man wirklich Weißgold aufgrund von alltagsrelevanten Eigenschaften gegenüber Edelstahl vorziehen?

Mythos 14: Da das Rohmaterial von 904L teurer ist als 316L, ergeben sich die höheren Herstellungskosten.

Tatsächlich sind die Kosten für die Herstellung von Uhrengehäusen mit 904L höher. Dies liegt allerdings nicht am Rohmaterial selbst, sondern an der zeitaufwändigeren Verarbeitung von 904L (Für alle, die sich immer schon gefragt haben, warum aufgrund der ähnlichen Materialpreise Platinuhren teurer sind als jene aus Gold: Auch hier liegt der Hauptunterschied an der schwierigeren Verarbeitung des Materials).

Mythos 15: Um Rolex-Uhren mit „exotischen“ Ländercodes sollte man generell einen Bogen machen.

Selbstverständlich sind Rolex-Uhren – mit Ausnahme der Wochentags-Anzeige, die in unterschiedlichen Sprachen gefertigt wird – in jedem Land baugleich. Manche Käufer legen dennoch Wert darauf, dass die Uhr mit der LC-Kennzeichnung des eigenen Landes markiert ist (Für Uhren, die für den deutschen Markt bestimmt sind, wird etwa der Ländercode LC 100 ausgewiesen.). Egal wie nachdrücklich die Bedeutung des Ländercodes betont wird, verallgemeinernde Schlüsse hinsichtlich der Bedeutung des Ländercodes lassen sich nicht anstellen.

Am Ende des Tages muss der Käufer für sich entscheiden, wie viel ihm ein deutscher Ländercode wert ist. Jedoch sollte man berücksichtigen, dass Handbücher bei Rolex einsprachig sind. Kauft man beispielsweise bei einem französischen Rolex-Konzessionär, wird die Uhr nur mit einer französischen Anleitung geliefert. Auch mag eine LC 100 einen geringfügig höheren Preis im Falle eines Wiederverkaufs erzielen. Dieses Argument ist jedoch obsolet, wenn man aufgrund eines anderen Ländercodes bereits von vornherein einen deutlich niedrigeren Kaufpreis entrichten musste.

Mythos 16: Über das Kronen-Emblem auf der Aufzugskrone lässt sich deren Originalität feststellen.

Die Aufzugskrone gehört in der Regel zu jenen Teilen, die am schnellsten ausgetauscht werden. Grundsätzlich wird das Rolex-Logo als Kriterium herangezogen, ob eine Aufzugskrone als original eingestuft wird oder nicht. Tatsächlich ist es zwar als erstes Indiz geeignet, jedoch wurden lange Zeit – auch nachdem die Krone als Logo eingeführt wurde – Kronen ohne Markenemblem gefertigt.

Dies gilt etwa für zahlreiche Rolex Bubblebacks, deren Aufzugskrone mit einem Rolex Oyster Schriftzug signiert ist. Gleichzeitig werden auch viele Kronen gefälscht: Legt man Wert auf die Originalität, sollte man am besten einen Bildabgleich mit Exemplaren derselben Referenz aus dem selben Produktionsjahr durchführen, wobei es wie so häufig die kleinen Details sind, die Aufschluss über die Originalität geben.

Bitte sehen uhren replica oder Rolex Air King
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Parmigiani (Video)

In dieser Folge von Meet the Manufacturer stellen wir euch mit Parmigiani eine der renommiertesten und exklusivsten Uhrenmanufakturen der Gegenwart vor.

Neben einer beachtlichen Bandbreite an mechanischenKomplikationen steht der Schweizer Hersteller aus Fleurier ebenso für Perfektion bei der Verarbeitung und Liebe fürs Detail. Während den verborgenen Bauteilen bei manch anderen Herstellern häufig wenig Beachtung geschenkt wird, dekoriert man bei Parmigiani selbst kleinste Bauteile wie Brücken und Stege. Es mag deshalb auch kaum verwundern, dass in dieser Folge von Meet the Manufacturer Finissage und Zifferblattherstellung einen ebenso wichtigen Platz einnehmen, wie im Fertigungsprozess jeder einzelnen Parmigiani-Uhr. Vorgestellt wird uns der Premiumhersteller aus Fleurier von Irene Ramme-Dörrenberg, Managing Director Germany, Austria and Scandinavia sowie Flavien Gigandet, Formation Int. Visite VIP.

Gegründet wurde Parmigiani Fleurier im Jahr 1996 durch Michel Parmigiani. Fleurier galt einst als ein Hotspot der Schweizer Uhrenindustrie, ehe es eine zeitlang still wurde um den Ort im Kanton Neuenburg. Heute ist man mit Parmigiani zurück auf Uhrenlandkarte und damit gleichzeitig Herkunftsort und Namensgeber von einem der renommiertesten Uhrenhersteller.

Kaum ein anderer Hersteller hat es gechafft, innerhalb kürzester Zeit eine ähnliche Fertigungstiefe und ein vergleichbares Know-How zu erreichen. Vor zwei Jahrzehnten gegründet, stellt man heute nicht nur die Uhrwerke, sondern auch die einzelnen für die Fertigung der Uhrwerke benötigten Einzelteile selbst her. Als einer von ganz wenigen Herstellern ist Parmigiani damit in der Lage, sämtliche für die Herstellung von Uhren benötigten Einzelteile selbst zu produzieren. Diese große Fertigungstiefe erlaubt gleichzeitig die Herstellung einer atemberaubenden Uhrenvielfalt – von Modellen mit retrograden Anzeigen, Mikrotoren, Tourbillons bis hin zu in der Uhrenindustrie kaum verwendeten Gehäusematerialien wie etwa Palladium 950. Die Tonda 1950 Modellreihe bildet das Herzstück der aktuellen Kollektion von Parmigiani. Markenzeichen der Tonda 1950 sind die konkaven, leicht nach hinten gerichteten Bandanstöße, die dadurch stärker in den Hintergrund treten und das Zifferblatt stärker ins Zentrum rücken lassen. Gleichzeitig sorgen schmiegen sich die konkaven Bandanstöße perfekt um das Handgelenk und sorgen damit für einen besonders hohen Tragekomfort. Das Herzstück der Uhr ist ein dezentraler Mikrorotor, der über den Saphirglasboden sichtbar ist. Das Uhrwerk ist mit Streifenschliff finissiert und offenbart damit nicht nur zifferblattseitig den Charakter einer eleganten High-End Luxusuhr. Die Parmigiani Tonda 1950 ist mit zahlreichen Zifferblatt- und Gehäusevarianten erhältlich. Den horologischen Gipfel der Schöpfung im Tonda-Programm bildet ein Modell mit Minutentourbillon.Er ist der König unter den mechanischen Kalendarien: Der ewige Kalender oder Perpetual Calendar. Mithilfe von Programmrädern erlaubt er mindestens bis zum Jahr 2100 ohne manuelle Korrektur eine Anzeige des korrekten Datums, Monats und Wochentags. Besonders bei Marken wie IWC, Jaeger-LeCoultre und Patek Philippe spielen Uhren mit dieser speziellen Komplikation seit jeher eine große Rolle. Was einen ewigen Kalender besonders macht, was ihn etwa von einem Jahreskalender oder Vollkalender unterscheidet und warum er meistens in Verbindung mit einem Automatikwerk angeboten wird, erfahrt ihr hier.

Was ist ein ewiger Kalender?

Streng genommen besteht ein Kalender aus mehr als der bloßen Anzeige des Datums. Meist spricht man erst dann von einem Kalender, wenn dieser einem bestimmten Tag auch den entsprechenden Wochentag zuordnet. Handelt es sich um einen ewigen Kalender, ist die korrekte Zuordnung theoretisch auch in unendlich vielen Jahren möglich.

Digital sind ewige Kalender heute einfach nachzubilden, mechanisch ist deren Herstellung jedoch äußerst aufwändig. Mithilfe von Programmrädern müssen nicht nur die unterschiedlichen Monatslängen, sondern auch die Schaltjahre berücksichtigt werden. Genaugenommen sind damit auch ewige Kalender nicht bis in alle Ewigkeit gültig. Die meisten ewigen Kalender erlauben eine korrekte Anzeige des Datums und zugehörigen Wochentags bis in das Jahr 2100. Genau dann sieht der gregorianische Kalender nämlich das nächste Mal im Vierjahresrhythmus kein Schaltjahr vor. Einige wenige mechanische Uhren berücksichtigen auch dieses Nicht-Schaltjahr und müssen über dieses Datum hinaus nicht korrigiert werden: Der Säkularkalender bzw. säkulare ewige Kalender berücksichtigt nicht nur die sogenannte 100er Regel, wonach alle 100 Jahre ein Schaltjahr ausfällt, sondern auch die 400er Regel, welche die 100er Regel jedes vierte Mal (also alle 400 Jahre) ausfallen lässt.

Was ist bei Uhren mit ewigen Kalendern zu beachten?

Da für den Mechanismus eines ewigen Kalenders jedes Datum ein einzigartiges Ereignis darstellt, welches mithilfe der Programmräder mechanisch nachgeahmt wird, können sie auch nicht ohne weiteres beliebig vor- und zurückgestellt werden, ohne dass dabei die Korrektheit der Übereinstimmung von Datum, Wochentag und Monat verloren geht. Aufgrund dieses wesentlichen Unterscheidungsmerkmals von anderen Datums- und Kalenderarten, sollte die Uhr nicht über längere Zeiträume stillstehen. Gemeinsam mit der Armbanduhr empfiehlt sich deshalb auch die Anschaffung eines Uhrenbewegers, damit die Uhr auch stets tickt, auch wenn sie gerade nicht getragen wird. Die Notwendigkeit der richtigen Datumsanzeige ist auch der Grund, warum mechanische ewige Kalender fast immer in Verbindung mit einem automatischen Aufzug angeboten werden.

Bleibt die Uhr dennoch stehen, muss die Uhr anschließend um die entsprechende Anzahl der Tage manuell vorgestellt werden. Hierbei wird meist ein Datumskorrektor verwendet, bei dem ein mitgelieferter Stift zum Einsatz kommt. Bei einer mehrmonatigen manuellen Datumsanpassung ist zu bedenken, dass man für jeden einzelnen Tag, an dem die Uhr nicht läuft, manuell nachstellen muss. Es reicht somit nicht die Datumsscheibe mit dem aktuellen Datum zu synchronisieren, da bei mehreren Monaten “Zeitrückstand” ansonsten sowohl Monat als auch Wochentag nicht übereinstimmen. Und noch etwas ist zu beachten: Da ewige Kalender über äußerst komplizierte Werke verfügen, sollten sie nicht zurückgestellt werden. Hat man beispielsweise manuell "überkorrigiert" sollte man die Uhr stehenlassen, bis der tatsächliche Kalendertag den ewigen Kalender wieder eingeholt hat.

Was kostet ein ewiger Kalender?

Mechanische ewige Kalender werden den Grandes Complications hinzugerechnet und gehören damit zu den kompliziertesten unter den gängigeren Mechanismen. Armbanduhren mit einem ewigen Kalender haben deshalb auch ihren Preis: Bei den renommierten Schweizer und deutschen Uhrenmarken beginnen ewige Kalender im niedrigen fünfstelligen Euro-Bereich. Ein IWC Ewiger Kalender beginnt beispielsweise bei ca. 20.000,- EUR. Patek Philippe ist bekannt dafür, ewige Kalender auch mit anderen Komplikationen, etwa Chronographen, zu kombinieren. Diese Grande Complications Modelle liegen preislich häufig im sechsstelligen Bereich.

Warum also viel Geld für eine Uhr investieren, um sich damit einmal in 4 Jahren das manuelle Umstellen des Datums zu ersparen? In der Vergangenheit haben komplizierte Uhren wie ewige Kalender über viele Jahrzehnte eine positive Wertentwicklung gezeigt. Selbstverständlich ist dies keine Garantie dafür, dass auch in Zukunft mit Wertsteigerungen zu rechnen ist. Dennoch hat uns die Vergangenheit gelehrt, dass komplizierte Uhren, und damit auch ewige Kalender, dauerhaft nachgefragt werden. Mit ihrer komplizierten Mechanik werden sie zumeist in geringen Stückzahlen produziert und bewahren damit ihren exklusiven Charakter.

Wem ein ewiger Kalender zu teuer ist, dem stehen alternativ auch einige preisgünstigere Varianten zur Verfügung. Auch der Vollkalender zeigt etwa neben dem aktuellen Datum zusätzlich Wochentag und Monat an und wird deshalb im englischen auch als Triple Date bezeichnet. Im Unterschied zum ewigen Kalender muss jedoch das Datum jeweils am Ende des Monats manuell korrigiert werden. Wie die einfache Datumsanzeige geht der Vollkalender nämlich für jeden Monat von einer Dauer von 31 Tagen aus. Der Jahreskalender unterscheidet dementgegen zwischen 30-tägigen und 31-tägigen Monaten und muss deshalb nur einmal pro Jahr (nämlich jeweils am 1. März) vorgestellt werden, da der Februar als 30-tägiger Monat behandelt wird.

Als Kompromiss zwischen Jahreskalender und ewigem Kalender berücksichtigt der Vierjahreskalender (oder halbewige Kalender) zusätzlich die kürzere Dauer des Februars, allerdings nicht die Schaltjahre. Fälschlicherweise wird der Vierjahreskalender häufig mit dem Jahreskalender gleichgesetzt. Da der Vierjahreskalender jedoch den Februar mit 28 Tagen abbildet, muss er im Unterschied zum Jahreskalender nur alle vier Jahre neu gestellt werden. Wem auch das zu viel der manuellen Justage ist, dem bleibt neben der Kaufoption eines ewigen Kalenders die Einsicht, dass der klassische Abrisskalender noch deutlich häufiger – nämlich einmal am Tag – manuell korrigiert werden muss.

Bitte sehen uhr replica oder Schweizer rolex
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Die 8 aufregendsten neuen Uhrenmodelle

Es ist wieder soweit. Die Baselworld, ihres Zeichens die größte Uhren- und Schmuckmesse der Welt, liegt vor uns. Von 17. bis 24. März bilden damit die Konzerngrößen Swatch und LVMH und deren zugehörige Marken sowie unabhängige Hersteller wie Rolex und Patek Philippe mit ihren neuen Produktvorstellungen wieder aktuelle Uhrentrends ab. Anders als bei der SIHH handelt es sich nicht ausschließlich um eine Händlerfachmesse, sondern die Branchenschau ist für jedermann zugänglich. Wir haben schon mal die Fühler ausgestreckt und möchten euch hier die 8 spannendsten Neuheiten vorstellen.

1. TAG Heuer Carrera Heuer – 02T: Swiss Tourbillon unter 15.000,- EUR (!)

Seit einiger Zeit brandet TAG Heuer Vintage-inspirierte Zeitnehmer schon mit dem alten Namen Heuer und erinnert damit an eine Zeit, in der man wie kein zweiter Hersteller die goldene Epoche des Rennsports repräesentierte. Zugegeben optisch erinnert die skellettierte Zifferblatt eher an einen Zeitmesser von Hublot als an eine Vintage-Carrera, doch die neue Carrera Heuer 02T ist mit Sicherheit eines der absoluten Highlights der diesjährigen Baselworld. Die Uhr verfügt über ein fliegendes Tourbillon aus Karbon, welches aufgrund der leichten Bauweise eine Gangreserve von beachtlichen 65 Stunden erlaubt. Für Staunen sorgte man mit dem Listenpreis von lediglich EUR 14.900 (ja, hier fehlt keine Null vor dem Komma). Damit wird für viele Uhrenliebhaber die Anschaffung eines Swiss Made Tourbillon ermöglicht, die von drehenden Ankerhemmungen bisher nur träumen durften.

2. Hamilton Broadway Boogie: Kick-Off für die Broadway-Kollektion

Hamilton präsentiert bei dieser Baselworld mit der Broadway-Kollektion gleich eine komplett neue Modellreihe, die einen sportlich-eleganten Gegenpol zur Khaki-Kollektion bilden soll. Inspiriert von der Gebäudeforum eines typischen Wolkenkratzers in Downtown Manhattans bilden Minuten- und Stundenzeiger ein interessantes Element und nettes Detail. Wer glaubt, dass dies wie eine aufgezwungene und in Form gepresste Designreferenz anmutet, liegt falsch: Die Form wirkt natürlich und sorgt für eine optimale Ablesbarkeit. Mit ihrer sportlich-eleganten Schlichtheit soll die Hamilton Broadway Kollektion ein in den Großstädten dieser Welt vorgelebtes, urbanes Lebensgefühl vermitteln. Zunächst wird die Broadway-Kollektion in drei Modell-Varianten der Broadway Boogie aufgelegt: Einem Quarz-Modell mit einem Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern, einem Automatik-Modell mit 42 Millimetern und einem Automatik-Chronographen mit 43 Millimetern. Je nach Modellvariante liegt der Preis zwischen ca. 500,- und 1.600,- EUR.

3. Frederique Constant Horological Smartwatch: Neuer Smart-Hybrid mit Weltzeit-Upgrade

Während andere Hersteller gerade erst auf den Smartwatch-Zug aufgesprungen sind, stellt Frederique Constant bereits die zweite Modell-Generation der Horological Smartwatch vor. Wie auch schon beim Vorgänger handelt es sich dabei jedoch nicht um eine reine Smartwatch, sondern vielmehr um einen Hybriden zwischen Hightech-Produkt und analoger Uhr. und der Qualität, dem optischen Auftritt und der Haptik einer Schweizer Luxusuhr. Die neue Horological Smartwatch st wie der Vorgänger mit dem Smartphone verbunden und synchronisiert mithilfe der Worldtimer-Funktion bei einem Zeitzonenwechsel sowie bei Zeitumstellungen automatisch mit der aktuellen Ortszeit. Das Edelstahlgehäuse hat einen Gehäusedurchmesser von 42 Millimetern und kostet 820.- GBP. Übrigens wird mit dem Release der neuen Frederique-Constant-Smartwatch allen Besitzern des Erstgenerationenmodells ein kostenloses Software-Update angeboten. Der Preis wird aller Voraussicht nach bei etwa 1.000,- EUR liegen.

4. Breitling Avenger Bandit: Avenger im Military-Blick

Die neue Breitling Avenger Bandit offenbart einen Hauch von Military Theme in einer Neuvorstellung, die ansonsten durchwegs Avenger ist. Im Inneren tickt ein Breitling 13, welches wie immer bei Breitling COSC-zertifiziert ist. Die Uhr wird an einem Textilarmband geliefert und das Gehäuse besteht aus Titanium, welches die Uhr auch mit einem Gehäusedurchmesser von 45 Millimetern angenehm zu tragen macht und ihr sogar eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Die Uhr ist bis zu einer Tiefe von 300 Metern wasserdicht und hat einen Preis von 5.360,- EUR.

5. Omega Speedmaster Mondphasen Chronograph Meister Chronometer: Mondphasen-Speedy in Blau

Mit der Omega Speedmaster Moonphase Chronograph Master Chronometer erhält die legendäre Speedmaster-Reihe ein neues Mitglied. Und nicht nur der Name ist eine Wucht: Im Zentrum steht das atemberaubende dunkelblaue Zifferblatt, dessen Sonnenschliff-Oberfläche einen fast ins Schwarz gehenden Farbverlauf andeutet. Mit einem Gehäusedurchmesser von 44 Millimetern liegt die Moonphase Chronograph Master Chronometer hinsichtlich ihrer Größe genau zwischen der Speedmaster Professional in der Standardvariante (42 mm) und der Speedmaster Dark Side of the Moon (46 mm). Die Uhr verfügt über das neue Inhouse-Kaliber 9904. Aufbauend auf der 9300er Werkserie wurde beim 9400 zusätzlich ein Mondphasenmodul hinzugefügt sowie die Datumsanzeige “analogisiert”.

Aufgrund der optischen Ähnlichkeit mit Totalisatoren bei 3 und 9 Uhr sowie aufgrund des verwendeten antimagnetischen Master-Co-Axial-Werkes bieten sich Vergleiche mit der Dark Side of the Moon an. Wem das 46-Millimeter-Gehäuse der “DSOM” zu groß ist und wem das dunkelblaue Zifferblatt mit Mondphase genauso gut gefällt wie uns, für den ist die Neue aus der Speedmaster-Reihe mit Sicherheit eine interessante Alternative. Preislich schenken sich die beiden jedenfalls nicht viel. Dem Listenpreis von EUR 9.700,- für die Dark Side of the Moon stehen EUR 9.600,- für die neue dunkelblaue Moonphase-Speedy gegenüber.

6. Breguet Classique Phase de Lune: Noble Damenuhr mit 66 Brillanten

Diese elegante Breguet Classique Phase de Lune unterstreicht die Bedeutung, die man bei Breguet Damenuhren seit jeher beimisst. Das mit 66 Diamanten besetzte Gehäuse hat einen Durchmesser von 30 Millimetern und trifft damit genau den Punkt, der eine elegante Damenuhr zwar zierlich, aber gleichzeitig nicht zu klein wirken lässt. Nicht nur das Gehäuse, sondern auch das Zifferblatt folgt dem Leitsatz Noblesse oblige. Aufwändig emailliert, sorgt es mit spannenden Details für einen aufregenden und gleichzeitig durchaus runden Gesamteindruck. Der Preis wird voraussichtlich im niedrigen fünfstelligen Preis liegen, wird jedoch erst während der Baselworld bekanntgegeben. Wir halten euch hierzu natürlich auf dem Laufenden

7. Junghans Meister Driver Handaufzug: Meister mit Dual-Tone-Zifferblatt

Die von Grau- und Sandtönen bestimmte Driver ist das jüngste Mitglied der Meister-Kollektion, die seit dem Jahr 1936 so etwas wie das Markenflaggschiff bildet. (Was das aktuelle Line-Up angeht ist hiervon natürlich die Erhard Junghans Premium-Modellreihe ausgenommen.) Inspiriert vom Maybach DS 8 Zepplin, der in den 1930er Jahren die deutsche Automobil-Oberklasse prägte, dominiert eine elegante Vintage-Optik, die durch sepiagetränkte bitonale Farbzusammenspiele und retroinspirierte Formen unterstrichen wird. Wie man es auch von anderen Modellen der Meister-Kollektion kennt, fungiert ein Plexiglas als Gehäusehaube und sorgt hier für eine harmonische Formgebung, die dem Zifferblatt eine dreidimensionale Optik einhaucht. Im Inneren tickt das auf dem Handaufzugswerk ETA/Peseux 7001 basierende J815.1 mit einer Gangreserve von 44 Stunden. Preis: ca. 1.200,- EUR.

8. Omega Seamaster Aqua Terra Pyeongchang 2018 LE: Limitierte Aqua Terra mit Olympia-Farbtwist

Und schon sind wieder zwei Jahre vergangen, seitdem die Omega Seamaster Limited Edition Rio 2016 vorgestellt wurde. Die bei dieser Baselworld erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemachte Aqua Terra Pyeongchang besticht mit sportlicher Schlichtheit, selbstverständlich kommt aber auch sie nicht ohne Olympia-Designreferenz aus. In diesem Fall ist es ein in den olympischen Farben gehaltener Schriftzug entlang des unterseitigen Zifferblattrandes sowie am Saphirglasboden. Im Inneren der Uhr arbeitet das Master Co-Axial Kaliber 8500. Die Aqua Terra Pyengchang Limited Edition ist auf 2018 Stück limitiert und hat einen Preis von 5.300 EUR,-.

Bitte sehen uhren replica oder IWC Uhren
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories:

Top 10 Schweizer Uhrenmarken

Swiss Made ist nicht nur Herkunftsbezeichnung, sondern auch Gütesiegel und Qualitätsmerkmal. Heute stammen mehr als die Hälfte der weltweit verkauften Luxusuhren aus der Schweiz. Hinsichtlich der Qualität sind es meist nur feinste Nuancen, welche die eidgenössischen Uhrenhersteller voneinander unterscheiden. Gerade deshalb entscheiden wir uns meist nicht auf der Grundlage objektiver Kriterien für oder gegen eine bestimmte Uhrenmarke, sondern vielmehr aufgrund “weicher” Faktoren wie der Strahlkraft oder des Image, mit dem man einen Hersteller in Verbindung bringt.

Ebenso subjektiv ist deshalb auch die nun folgende Liste der Top 10 Schweizer Uhrenmarken, mit der wir euch mitnehmen auf eine kleine Reise in das Mutterland der mechanischen Zeitmessung. Sie führt uns nicht nur in die Uhrenmetropole Genf, in der zwei der bekanntesten und zugleich renommiertesten Marken beheimatet sind, sondern auch in dünn besiedelte Täler, in denen es fast so viele Uhrmacher wie Einwohner zu geben scheint.

Wir beginnen unsere Reise in Schaffhausen. In der wenige Kilometer vor der deutschen Grenze gelegenen Hauptstadt des gleichnamigen Kantons wurde im Jahr 1868 die International Watch Company gegründet, die seit jeher für Uhren auf höchstem technischen Niveau steht.

Mit der Destriero Scafusia baute man im Jahr 1993 eine der bis dato kompliziertesten Armbanduhren der Geschichte. Als einer von wenigen Herstellern fertigte man bei IWC schon in den 1950er Jahren Uhren mit Gehäusegrößen von mehr als vier Zentimetern, bei denen aufgrund der höheren Ganggenauigkeit und Verlässlichkeit Taschenuhrenkaliber zum Einsatz kamen. Damit liegt IWC auch heute im Trend, ohne dass man sich hierfür großartig anpassen musste. Was die aktuelle Kollektion angeht, ist die Bandbreite größer denn je: Sie reicht von eleganten Zeitmessern a la Portugieser oder Portofino bis hin zu Taucheruhren (Aquatimer) und natürlich zum Fliegeruhren-Genre, mit dem IWC seit den 1930ern untrennbar verbunden ist.

Wir setzen unseren Ausflug im Kanton Solothurn fort. Noch immer befinden wir uns im nördlichen Teil des Landes, aber nun ein gutes Stück weiter westlich, ca. 80 Kilometer südlich von Basel. Wir erreichen den Ort Grenchen am Fuße des Juragebirges, jenem Gebirgskamm, der sich nordwestlich der Schweizer Alpen entlang der schweizerisch-französischen Grenze erstreckt und in dem der Großteil aller Schweizer Uhrenmanufakturen beheimatet ist.

Breitling steht für hochwertige Flieger-Chronographen mit vielfältigen Zusatzanwendungen, die sich etwa - wie im Falle des Navitimers - über eine drehbare Lünette realisieren lassen. Fans der Marke schätzen vor allem das Detailreichtum der Zifferblätter und den sportlich-archaischen Grundcharakter der Uhren. Die bewegte Geschichte Breitlings begann bereits im Jahr 1884, als die Marke von Léon Breitling gegründet wurde. Seitdem ist viel passiert. Trotz eines vorübergehenden Endes und einer anschließenden Übernahme der Markenrechte durch den Hersteller Sicura agiert Breitling bis heute als eigenständiges Unternehmen. Egal ob Quarz, Handaufzug oder Automatik - sämtliche Modelle werden von der COSC zertifiziert und dürfen damit offiziell als Chronometer bezeichnet werden. Breitling steht seit jeher für Multifunktions- und Präzisionsinstrumente auf allerhöchstem Niveau: So lassen sich mit dem legendären Navitimer nicht nur akkurat Zeiten stoppen, sondern auch zahlreiche Rechenoperationen durchführen, und die Emergency hat mit ihrem Notrufsender schon ein gutes Dutzend Menschenleben gerettet.

Reist man von Grenchen weiter entlang der sonnengesättigten Nüstern der südgerichteten Albwiesen, erreicht man nach kurzer Zeit das östliche Ende des Bieler Sees und mit ihm die Stadt Biel/Bienne. Biel war einst deutschsprachig, was sich erst mit dem Zuzug frankophoner Uhrmacher ändern sollte, sodass die Stadt heute zweisprachig ist.

Vor allem aber ist Biel/Bienne Heimatort von Omega und damit der neben Rolex vielleicht berühmtesten Luxusuhrenmarke der Welt. Omega ist nicht nur offizieller Partner der NASA, sondern auch die Uhr der Wahl von James Bond und George Clooney. Auch steht man für die Verwissenschaftlichung der Armbanduhr, deren Eigenschaften im Dienste des technischen Fortschritts gerne auf metrische Daten runtergebrochen werden. So gilt etwa die Omega Speedmaster Professional nicht nur als die erste Armbanduhr auf dem Mond, sondern zugleich auch als die meistgetestete Armbanduhr der Geschichte. Hinsichtlich des Designs prägen die Uhren von Omega den Begriff der modernen sportlich-eleganten Herrenuhr wie keine zweite Marke. Auch kann man gut und gerne behaupten, dass in den letzten Jahren kaum ein anderer Hersteller so medienwirksam war und ähnlich erfolgreich die Aufmerksamkeit der Fachwelt und der Öffentlichkeit auf sich zog. Die Namen der Kollektionen sind heute nicht weniger illuster als jene von Rolex: Neben der Speedmaster gehört etwa auch die Seamaster und ihre Subkollektionen Planet Ocean und Aqua Terra sowie die De Ville zum Portfolio.

Vom zweisprachigen Solothurn geht es weiter in den Kanton Neuenburg. Damit erreichen wir die Romandie, den französischsprachigen westlichen Landesteil der Schweiz.

In 992 Metern Höhe liegt die Stadt La Chaux-de-Fonds, Hauptsitz von TAG Heuer. Auch wenn sich der Hersteller heute genauso im eleganten Uhrengenre wohlfühlt, die wahre Kernkompetenz liegt in der Disziplinenabteilung des sportlichen Chronographen. Die Modelle Monaco, Carrera und Autavia sind längst Klassiker und gehören unter Vintage-Fans zu den begehrtesten Chronographen-Modellen. Das Erbe pflegt man mit zahlreichen Retro-Referenzen, die vor allem an die enge Verbindung zum Rennsport, speziell die Formel 1, erinnern. Jüngere Beispiele hierfür sind die Wiederaufnahme der Heuer Monaco Calibre 11 und der Heuer Autavia. Mit der Einführung eines Tourbillon-Modells zum Preis von unter 15.000,- EUR und als erster Luxusuhrenhersteller, der eine Smartwatch auf den Markt brachte, zeigt man sich gerne auch als zukunftsgerichteter Innovator, der allzu gerne Pfade aufspürt, die davor unbeschritten waren.

In Le Locle, inmitten des Jura-Gebirgsplateaus unweit der schweizerisch-französischen Grenze, werden seit dem Jahr 1865 in ein und derselben Produktionsstätte unaufhörlich Uhren hergestellt. Die vom erst 22-jährigen Jungunternehmer George Favre-Jacot gegründete “Fabrique des Billodes” sorgte damals schlagartig für einen Paradigmenwechsel. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Uhren vornehmlich proto-industriell gefertigt, was so viel bedeutet, wie dass sich mehrere Uhrenhersteller die unterschiedlichen Aufgaben des Herstellungsprozesses untereinander aufteilten. Erst seit der Gründung von Zenith wurde der Weg für andere Hersteller wie Longines und Rolex geebnet, die heute als Vorreiter einer industrialisierten Luxusuhren-Branche gelten.

Berühmt ist Zenith heute vor allem für die Vorstellung des El Primero, des weltweit ersten Automatik-Chronographen. Auch heute noch gilt das Werk mit seiner hohen Frequenz von 36.000 Schwingungen pro Minute hinsichtlich seiner Ganggenauigkeit als absolute Referenz. Es kommt deshalb nicht von ungefähr, dass auch Rolex für die Daytona-Kollektion lange auf El-Primero-Kaliber zurückgriff. Auch heute noch steht man für Know-How und Innovationskraft: Etwa ist Zenith eine der wenigen “echten” Manufakturen, die sämtliche Uhrwerke selbst herstellen und die gleichzeitig ein äußerst breites uhrmacherisches Repertoire vorweisen können.

Wir legen nun einen vergleichsweise satten Sprung hin und erreichen nach etwa anderthalb Stunden Fahrt einen Landstrich, in der die Zeit langsamer zu laufen scheint als anderswo - fast wie im augenblicklichen Tempo einer mechanischen Uhr, ehe sie einen Wimpernschlag später ganz zum Stillstand kommt. Die Rede ist vom Vallée de Joux, dem Tal der Uhren und ruralen Gegenstück zum deutschen Glashütte.

In der kleinen Ortschaft Le Brassus feiert man in weniger als zwei Jahrzehnten das bereits 300-jährige Bestehen des Herstellers Blancpain. Damit ist Blancpain der älteste heute noch aktive Uhrenproduzent der Welt. Bemerkenswert ist, dass bis heute keine einzige Quarzuhr die Manufaktur verließ, sondern sämtliche Blancpain-Modelle mechanischer Gangart sind. Dieses mantrahaft vorgetragene Bekenntnis zur mechanischen Uhr ergibt sich aus einer seit jeher bestehenden Leidenschaft für Luxusuhren. Dies ging sogar soweit, dass man selbst während der Quarzkrise auf mechanische Uhren setzte, während fast alle Anderen zumindest teilweise batteriebetriebene Uhren fertigten. Diese Beharrlichkeit sollte den Hersteller schließlich in Schieflage bringen in einer Zeit, in dem die Praktikabilität der Batterie gegenüber dem Purismus von Räderwerk und Ankerhemmung in den allermeisten Fällen den Vorzug erhielt. Jean-Claude Biver, heutiger CEO von TAG Heuer, war es schließlich, der dem Traditionsunternehmen Anfang der 90er Jahre wieder neues Leben einhauchte und dieses zurück auf die Erfolgsspur brachte. Heute mischt Blancpain wieder mit im Konzert der ganz Großen, ganz da, wo die Manufaktur mit den Modellklassikern Fifty Fathoms und Villeret aus unserer Sicht auch hingehört.

An heiteren Tagen, wenn die Sonne noch hoch genug steht, bevor sie schließlich westseitig hinter dem Schatten des Jura-Massivs verschwindet, ist es richtig warm in Le Sentier. Der Nachbarort von Le Brassus liegt in knapp 1.000 Metern Höhe und damit genau so hoch, dass die sengende Kraft der Sonne noch nicht von der Kühle weiter höher gelegener Gebirgssphären überlagert wird.

Le Sentier ist der Heimatort der Tradtionsmanufaktur Jaeger-LeCoultre. Diese muss hier schon deshalb einen der oberen Plätze einnehmen, da man der vielleicht innovativste aller Schweizer Uhrenhersteller ist. Kein Anderer kann mit einer vergleichbaren Zahl an Patenten aufwarten, kein Anderer hat so viele Werksentwicklungen hervorgebracht und die Expertise keines Anderen war so gefragt, dass zeitweise selbst Patek Philippe und Vacheron Constantin auf dessen Werke zurückgriffen. Kurzum: Jaeger-LeCoultre ist ein Hersteller mit Leib und Seele, der das Streben nach Perfektion als einen kontinuierlichen und unaufhörlichen Prozess versteht. Die Entwürfe unterscheiden sich im Vergleich zu anderen Top-Notch-Marken darin, dass die Designs häufig etwas schlichter ausfallen. Eine Ausnahme bildet der detailverliebte Modellklassiker Reverso im Stil des Art Deco.

Nur wenige Kilometer weiter und unweit des Südufers des Lac de Joux befindet sich der beschauliche Ort L’Orient und mit ihm eine Marke, die das Erbe des Wohl größten Uhrmachergenies der Geschichte bis in die Gegenwart fortführt: Die Rede ist von Abraham Louis Breguet und der nach ihm benannten Uhrenmanufaktur.

Man kann getrost behaupten, dass kaum eine Uhrenmarke die lange Tradition Schweizer Uhrmacherkunst so sehr verkörpert wie Breguet. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts galt Breguet bereits als das renommierteste aller Uhrenhäuser und es gehörten Marie Antoinette und Napoleon Bonaparte zum erlauchten Kundenkreis. Von Breguet stammt übrigens nicht nur die älteste Schweizer Armbanduhr, sondern vermutlich die älteste Armbanduhr überhaupt, die für Napoleons Schwester Caroline Murat, Reine de Naples, in Auftrag gegeben worden war. Auch in den aktuellen Modellen lebt der Geist einer großen Vergangenheit fort: Zahlreiche auf Breguet zurückgehende Erfindungen wie das Tourbillon und die Breguet-Spirale sind heute noch Modus Operandi. Die Entwürfe sind fast durchwegs barock anmutend und erscheinen in ihren guillochierten, emaillierten oder mit Brillanten versehenen Ausführungen wie minutiös verarbeitete, kleinste Intarsienmuster. Einige Designmerkmale waren auch für andere Marken so einflussreich, dass sich Bezeichnungen wie Breguet-Zeiger oder Breguet-Ziffern branchenweit verständigt haben.

Keine Liste der besten Schweizer Uhrenmarken kommt ohne Rolex aus. Deshalb setzen wir unsere Reise fort am Genfer See, genau genommen in einem beschaulichen Vorort der flirrenden Geschäfts- und Uhrenmetropole.

Eine Vorstellung von Rolex ist an dieser Stelle wohl nicht notwendig und erfolgt hier nur als Abriss und der Vollständigkeit halber. Die Stärke von Rolex liegt im hohen Wiedererkennungswert und einer Markengeschichte, bei denen nicht nur die Erfindungen an sich, sondern auch Marketing und PR integraler Bestandteil der Erfolgsformel sind. Natürlich sind auch die Uhren so gut wie eine Uhr nur sein kann: Während man sich anders als andere Hersteller nicht auf die Fertigung von höchst komplizierten Uhrwerksmechanismen konzentriert, liegt bei Rolex das Hauptaugenmerk in der Fertigung von präzisen, robusten und höchst wartungsarmen Alltags- und Sportuhren. Das mit einer Beständigkeit und Qualität, die bis heute unübertroffen ist. Anspruchslos verrichten Rolex-Automatikwerke in der Regel über viele Jahrzehnte auf höchstem Niveau ihre Arbeit. (Wir haben hier eine Liste der 10 wichtigsten Rolex-Kaliber der letzten Jahre und Jahrzehnte zusammengestellt.) Ein gutes Dutzend von Modellen ist in der ewigen Uhren-Hall-of-Fame verewigt und auch so manchem ausgewiesenen Uhrenlaien ein Begriff. Rolex haftete noch nie ein bedeutungsschwangerer Pathos an. Es ging immer schon ausschließlich darum, hochwertige und ganggenaue Uhren mit Nehmerqualitäten herzustellen. Geht es nach Rolex, ist alles andere Makulatur.

Wenn sich Uhrenkenner mit vierstelligen Zahlen bewerfen, dann handelt es sich meist um ein Gespräch, in dem verschiedene Patek Philippe Referenzen die Grundlage bilden. Wir preschen nun vor zur absoluten High-End-Riege der Luxusuhrenwelt und beschließen unsere Liste der Top 10 Schweizer Uhrenmarken mit der wohl prestigeträchtigsten aller Luxusuhrenmarken: Regelmäßig erzielen Patek Philippe Referenzen Rekorde bei den größten Auktionshäusern, wo eine Uhr schonmal gegen Zahlung eines zweistelligen Millionenbetrages den Besitzer wechselt. So auch im Jahr 2014, als mit der Patek Philippe Henry Graves “Supercomplication” die teuerste Uhr aller Zeiten zum Preis von knapp 20 Mio. EUR versteigert wurde. Bis heute bewahrt Patek sein exklusives Image: Wartelisten für bestimmte Modelle sind hier der Regelfall, manchmal übersteigt die Nachfrage das Angebot um ein Vielfaches. Ein Beispiel gefällig? Die jährliche Stückzahl der Patek Philippe Sky Moon Tourbillon lässt sich an einer Hand abzählen. Mal sind es zwei, mal sind es drei oder eben fünf Stück, die die Manufaktur verlassen. Möchte man den Zuschlag für eines der begehrten Exemplare erhalten, muss man zunächst bei Firmenchef Thierry Stern persönlich vorstellig werden.

Neben einer großen Firmenhistorie zeichnet Patek Philippe eine rigorose Unternehmensphilosophie aus, wonach für jedes Modell die selben hohen Qualitätsansprüche gelten. Egal ob Grande Complication oder eine gängigere Calatrava- oder Nautilus-Referenz - die Uhrenmodelle von Patek Philippe bilden aus unserer Sicht den Gipfel horologischer Schöpfung Made in Switzerland.

Bekannteste Modelle: Calatrava, Nautilus, Ellipse, Gondolo, Grande Complication Modelle (z.B. Ref. 2499)

Bitte sehen uhr replica oder Cartier Uhren
Posted by replica uhr at 10:00 AM
Categories: