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Dienstag, September 12, 2017
Alpina (Video)
Mit der Alpina 4 hat der Schweizer Hersteller im Jahr 1938 Uhrengeschichte geschrieben, indem erstmalig vier der wesentlichsten Merkmale einer Sportuhr in einer Uhr vereinigt wurden: Wasserdichtigkeit, Stahlgehäuse, Stoßsicherung und Schutz vor Magnetfeldern. Heute Standardmerkmale einer sportlichen Herrenuhr, war man damit Wegbereiter auf diesem Gebiet und damit allen anderen namhaften Herstellern voraus. Kein Wunder, dass das Modell auch heute noch eine tragende Säule im Programm von Alpina ist. Aus der Alpina 4 wurde die Alpiner 4, doch die wesentlichen Merkmale, mit denen das Modell einst Berühmtheit erlangte, bleiben bestehen. Ursprünglich wurde Alpina als Zusammenschluss einiger der namhaftesten Hersteller und Uhrmacher gegründet. Auch der Vertrieb war miteingeschlossen, sodass die gesamte Kette von der Herstellung bis zum Kunden abgedeckt wurde. Vor wenigen Jahren wurde die Marke Alpina von Frederique Constant wiederbelebt, sodass sich heute einige Ähnlichkeiten im Programm der Marken zeigen. Beide haben es als vergleichsweise junge Hersteller vollbracht, sich das Renommée der gesamten Branche zu erarbeiten. So wurden bei Alpina ähnlich wie bei Frederique Constant eine ganze Reihe an Inhouse-Uhrwerken entwickelt.
Auch wenn die DNA der Schwesternmarke bei einigen Entwicklungen unverkennbar ist, mit der Inhouse-Entwicklung eines Flyback-Chronographen-Werkes zeigt man sich als vollständig unabhängige Marke, die weit mehr als der kleine Bruder von Frederique Constant ist. Die Besonderheit des AL-760 besteht darin, dass die Mechanik des Werkes äußerst einfach gehalten ist. Das Werk besteht aus lediglich 96 Einzelteilen. Die direkte und einfache Funktionsweise hat den Hersteller schließlich auch zum Namen Direct-Flyback-Technology bewogen. Kaum verwunderlich, dass dieses neue Zugpferd unter den Manufakturwerken des Herstellers unter anderem in der berühmtesten Alpina-Kollektion verbaut wird. Dieses Modell weist neben der Funktion der Flyback-Chronographen – wie jede Alpiner 4 – die vier namensgebenden Eigenschaften Wasserdichtigkeit, Antimagnetismus, Edelstahlgehäuse und Antischock-System auf.
Diese Alpina ist Taucher durch und durch. Der Name macht mehr als deutlich, dass das Taucheruhrengenre hier sehr sportlich interpretiert wird und die Uhr bis zu einer Tiefe von 300 Metern wasserdicht ist. Im Inneren der Uhr tickt das Automatik-Werk AL-525, welches eine Gangreserve von 38 Stunden aufweist und mit einer Frequenz von 28.800 pro Stunde schwingt. Die Uhr misst 44 Millimeter und ist optional mit Kautschuk-, Stahl- oder Milanaise-Armband erhältlich.
Dieser Chronograph ist mit dem Kaliber AL-860 ausgestattet, welches die Uhr mit einer Gangreserve von bis zu 46 Stunden mit Energie versorgt. Optisch zeigt sich die Uhr in jenem sportlich-modernen Grundton, der die gesamte Alpiner-Kollektion bestimmt. Die Uhr hat einen Gehäusedurchmesser von 44 und wird mit Metall- und Krokodillederarmband angeboten. Von 18. bis 22. Jänner 2016 öffnet die SIHH (Salon International d’Haute Horlogérie) ihre Pforten. Auch wenn die im März stattfindende Baselworld immer noch die größte Schweizer Uhrenmesse ist, fristet der Genfer Uhrensalon alles andere als ein Schattendasein. Zum Einen da auf der SIHH zahlreiche Uhrenhersteller (darunter sämtliche Marken des Richemont-Konzerns) präsent sind, die auf der Baselworld zum großen Teil fehlen. Das inkludiert viele der aufregendsten Marken wie Jaeger-LeCoultre, A. Lange & Söhne, IWC und viele, viele mehr. Ein zweiter Grund für die wichtige Bedeutung der SIHH ist die Tatsache, dass sie als erste große Uhrenmesse des Kalenderjahres die Richtung der Uhrenindustrie vorgibt. Während wir euch bereits die Top 10 Uhrentrends für das Jahr 2016 vorgestellt haben, folgen hier sieben der spannendsten SIHH-Neuvorstellungen, die ebenso als Stimmungsbarometer für die Uhrenindustrie dienen.
1. Montblanc Heritage Chronométrie Sammlung Twincounter Datum
Montblanc spezialisiert sich schon seit einiger Zeit auf Uhren im Retro-Look. Aktuelles Zeugnis hierfür legt die bei der SIHH 2016 vorgestellte Heritage Chronométrie Collection Twincounter Date ab. Die Uhr ist in ihrer Optik genauso reduziert wie hinsichtlich ihres Funktionskatalogs. Während die Duo-Compax-Anordnung der Hilfszifferblätter an einfache Chronographen der 30er bis 60er Jahre erinnert, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Uhr, die ganz ohne Stoppfunktion auskommt. Stattdessen zeigen die beiden dezentralen Totalisatoren die laufende Sekunde sowie das Datum an. Der mit einem chronometerzertifzierten Automatikwerk ausgestattete Zeitmesser hat einen Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern. Ausgerufen werden EUR 2.790,-.
2. Panerai 1904 3 Tage White Dial
Hier ist sie, die erste Panerai 1940 mit weißem Zifferblatt. Wie man es von Panerai-Uhren mit Manufakturwerken (in diesem Fall das P.4000) fast schon gewohnt ist, ist auch dieses mit einer verlängerten Gangreserve ausgestattet. Das Automatikkaliber kommt mit der Hilfe von zwei Federhäusern für volle drei Tage ohne Energie aus. Das weiße Zifferblatt lässt den Look im Vergleich zu den schwarzen Modellen um eine Spur eleganter wirken. Folgerichtig hat die Uhr einen Durchmesser von moderaten 42 Millimetern, was die Uhr auch zum passenden Begleiter bei herausgeputztem Dresscode macht. Die Uhr hat einen Preis von EUR 9.700,-.
3. Cartier Absturz Skeleton Roségold
Die Cartier Crash Skeleton ist eines der außergewöhnlichsten Modelle der Cartier-Geschichte. Die Gehäuseform ist ähnlich markant wie die anderer großer Uhrenklassiker, etwa der Hamilton Ventura oder der eiförmigen Reine de Naples von Breguet. Angeblich diente einst ein zerbrochenes Uhrengehäuse als Inspiration, als die Uhr im Jahr 1967 eingeführt wurde. Nachdem bereits im Vorjahr eine Platin-Neuauflage des Modells auf den Markt gebracht wurde, folgt in diesem Jahr eine Variante in Roségold. Die Damenuhr hat eine Gangreserve von drei Tagen und misst großzügig veranschlagte 28 x 45 Millimeter.
4. Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duo
Mit der Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Duo erinnert man zum 85-jährigen Jubiläum an das Erbe der Reverso und folgt damit den Reverso Ultra Thin Tribute to 1931 Modellen der letzten Jahren. Diese Reverso verfügt über zwei Zifferblätter, die sich über das Drehgehäuse abwechselnd zum Vorschein kommen lassen. Wie gewohnt bei Duo-Modellen ist ein Zifferblatt hell, das andere dunkel, um mit diesem Kontrast für möglichst viel Abwechslung zu sorgen. Während das Hauptzifferblatt in einem fast schon ins Weiß übergehenden Silber gehalten ist, orientiert sich das Zweitgesicht am Dunkelblau des Krokodilarmbandes. Optiert man auf Dunkel, lässt sich mithilfe einer Tag-Nacht-Anzeige die genaue Uhrzeit innerhalb des 24-Stunden-Spektrums bestimmen.
5. IWC Big Pilot Heritage
Noch nie war eine IWC Big Pilot so nah am Original aus dem Jahr 1940. Die Große Fliegeruhr wird in den Größen 48 und 55 mm angeboten und würde man es nicht anders wissen, denkt man schnell an die heute so zahlreichen Heritage-Referenzen, die sich zwar stilistisch an den ursprünglichen Modellen orientieren, gleichzeitig aber mal gleich zentimeterweise vergrößert wurden. Vor allem was die Big Pilot angeht, sind sowohl Design als auch Maßstab originalgetreu. Auch das Uhrwerk der 55-Millimeter-Variante orientiert sich in ihrer Konstruktion an das Taschenuhrwerk, das damals in der Großen Fliegeruhr verbaut wurde. Das Werk der 48-Millimeter-Variante wurde dementgegen an die Ansprüche der Neuzeit angepasst. So findet sich im Inneren der kleineren Großen mit dem IWC-Kaliber 59215 ein modernes Handaufzugswerk mit einer Gangreserve von acht Tagen. Der Preis liegt bei ca. 12.500,- für die Variante mit 48 mm und ca. 14.000,- für die 55 mm Version.
6. Endeavor Ewiger Kalender-Konzept
Mit einem auf den Gipfel getriebenen Minimalismus erinnert die H. Moser & Cie. Endeavour Perpetual Calendar Concept an die berühmte Museumsuhr von Movado - außer, dass im Falle des hier vorgestellten Zeitmessers nicht nur die Zeitanzeige, sondern ein ganzer ewiger Kalender ohne die Orientierungshilfe von Indizes auskommt. Nicht einmal den geschwungenen Markenschriftzug trägt sie auf dem Zifferblatt und sorgt so für das größtmögliche aller Understatements in einer von der Strahlkraft der einzelnen Marken dominierten Branche. Wie in der Swiss Alp Watch, einem nicht gerade subtilen Seitenhieb an die Apple Smartwatch, verfügt auch die Endeavour Perpetual Calendar Concept über ein Fumé-Zifferblatt, einen in Grautönen fadenden, sich nach Außen hin verdunkelnden Farbverlauf. 7. Montblanc Heritage Chronometrie Jahreskalender-Chronograph
Würde hier nicht der Schriftzug Montblancs auf dem Zifferblatt zu finden sein, könnte man die Uhr auf den ersten schnellen Blick auch für einen ewigen Kalender von Patek Philippe Perpetual Calendar halten. Tatsächlich handelt es sich um einen Jahreskalender-Chronographen von Montblanc, der sich als Hommage an die Ursprungsmarke Minerva und die Pythagore-Uhren der 20er Jahre versteht. Wie man es von Montblanc kennt, erfolgen Uhrwerk-Konstruktion, Einschalung sowie Endkontrolle in der Schweiz. Die Uhr trägt somit die Swiss-Made-Herkunftsbezeichng, obwohl der Firmensitz Montblancs in Hamburg liegt. Die Heritage Chronométrie Chronograph Quantième Annuel verfügt über ein Automatik-Werk und ein 14-Karat-Rotgold-Gehäuse mit einem Durchmesser von 42 mm. Preis: EUR 18.900,-.
Bitte sehen replica uhr oder Rolex Day Date